"Tu Gutes und sprich darüber"

"Tu Gutes und sprich darüber" - nicht immer sollte man diesem Wort folgen. Doch im Fall der kommunalen Seniorenvertretungen ist es nach Ansicht des Vorsitzenden der Landesseniorenvertretung NRW (LSV NRW), Jürgen Jentsch, dringend nötig, die Vorteile der Partizipation älterer Menschen am politischen Leben in ihrer Kommune immer wieder herauszustellen.

Der unermüdliche und erfolgreiche Einsatz der zum Teil bereits seit Jahrzehnten existierenden  Seniorenvertretungen und Seniorenbeiräte ist dabei das beste Argument, um Bedenken in jenen Gemeinden auszuräumen, die bisher noch auf diese Chance verzichten.

Lesen Sie in unserer Pressemitteilung, warum und wie sich die LSV NRW für die Neugründung von kommunalen Seniorenvertretungen einsetzt.

Landesseniorenvertretung NRW e.V.
Dunantstraße 30, 48151 Münster   (NEU!!!)
Tel:  (02 51) 21 20 50
Fax: (02 51) 2 00 66 13
E-Mail:
Internet: www.lsv-nrw.de

Auch in der häuslichen Pflege macht die sogenannte ‚Coronazeit‘ das Leben vielfach schwieriger

Vor diesem Hintergrund möchte die LSV NRW auf eine Unterstützungsmöglichkeit aufmerksam machen, die geändert wurde, um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen.

 

Es geht dabei um die ‚Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen (Anerkennungs- und Förderungsverordnung – AnFöVO)‘. Diese wurde nun befristet geändert. Die Änderung ist zum 9. April in Kraft getreten und soll dazu dienen, die erforderlichen Maßnahmen zur Unterstützung der häuslichen Versorgung in der ‚Coronazeit‘ alltagstauglich und unbürokratisch zu sichern.

Im Besonderen wird auf den § 27 hingewiesen:

(3) Abweichend von § 11 Satz 1 Ziffer 3 bedarf es für die Anerkennung der Nachbarschaftshilfe im Sinne von § 5 Nummer 5 befristet bis zum 30. September 2020 keines Nachweises einer geeigneten Qualifizierung.

Den aktuellen Verordnungstext finden Sie hier: Verordnungstext

Landesseniorenvertretung NRW e. V.
Sperlichstr. 35, 48151 Münster 
Tel:  (02 51) 21 20 50
Fax: (02 51) 2 00 66 13
E-Mail:
Internet: www.lsv-nrw.de

Die LSV-NRW informiert

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift der Landesseniorenvertretung NRW „Nun reden wir“.

 Viele weitere wichtige Informationen auf Landesebene  - wie zum Beispiel ein Positionspapier zur Mobilität in NRW - finden Sie unter: https://lsv-nrw.de/

 Stöbern Sie einmal auf den Seiten… es lohnt sich!

 

LSV NRW empfiehlt die Einhaltung der sozialen Distanz

Pressemitteilung
LSV NRW empfiehlt die Einhaltung der sozialen Distanz
Solidarität geht auch ohne räumliche Nähe
Solidarisches Miteinander der Generationen ist einer der wichtigsten Aspekte, unter den die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) ihre Arbeit stellt. "Dass Verantwortung füreinander und Solidarität in diesen Corona-Zeiten vor allem bedeuten, auf räumliche Distanz zu gehen, scheint auf den ersten Blick widersinnig, ist aber geradezu lebensnotwendig", so ermuntert der LSV-Vorsitzende Jürgen Jentsch ältere wie jüngere Menschen, die jeweils aktuellen Verfügungen und Empfehlungen einzuhalten, denn: "Nur so minimieren wir das gesundheitliche Risiko für uns alle".
Gerade Großeltern - oft im Alltag rettender Anker in der Betreuung der Enkelkinder und wichtige Bezugspersonen - fällt diese plötzliche soziale Isolierung in ihrer Familie nicht leicht; auch allein stehende ältere Menschen durchleben momentan schwierige Zeiten ohne gewohnte Kontakte zu Freunden und Nachbarn, ohne die Besuche in Begegnungsstätten oder bei Freizeitangeboten. "Wir müssen zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln, um so Leben zu retten“, sagte Kanzlerin Merkel in ihrer aktuellen Fernsehansprache. Oder anders ausgedrückt: "Einander Nähe zeigen, in dem wir Distanz halten", wie es der münstersche Bischof Felix Genn zusammenfasst. Und so sieht es auch der gesamte Vorstand der Landesseniorenvertretung, der alle Termine der Dachorganisation der kommunalen Seniorenvertretungen in NRW bis auf Weiteres abgesagt hat; auch die in Dortmund geplante Mitgliederversammlung am 23. April.
So paradox es sich auch zunächst anhört: Auch das Nichtbesuchen der alten Angehörigen in Pflegeheimen ist ein Akt der Solidarität. Denn es muss das Ziel sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gerade alte, behinderte und vorerkrankte Menschen - als nachweislich besonders durch Corona gefährdet - sollte man so in Schutz nehmen. "Es gibt bereits viele einfallsreiche Beispiele, wie man ältere Angehörige oder Bekannte auch in Zeiten der räumlichen und körperlichen Distanz weiter am sozialen Leben beteiligen kann", hoffen die LSV-Vorstandsmitglieder mit Jürgen Jentsch und setzen weiter auf kreative Einfälle, die die Generationen näher zueinander bringen, auch wenn sie dabei den notwendigen Abstand wahren müssen.
Die LSV NRW weist im Übrigen auf die stets aktuelle Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus) hin.
Jürgen Jentsch
Vorsitzender der Landesseniorenvertretung NRW

"Hier hat Alt werden Zukunft"

Mitarbeiten an der Leuchtturm-Landkarte

Eine digitale Landkarte voller Leuchtturm-Angebote soll künftig in Nordrhein-Westfalen zeigen: "Hier hat Alt werden Zukunft".

Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) organisiert im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales diese landesweite Aktion, hier weiterlesen

LSV lehnt Mehrwertsteuer-Planung für "Essen auf Rädern" ab

"Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) teilt die Besorgnis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände hinsichtlich der geplanten Herausnahme des Mahlzeitendienstes 'Essen auf Rädern' aus der bisherigen Umsatzsteuerbefreiung". Jürgen Jentsch, Vorsitzender der LSV sagt es deutlich: "Auch wir lehnen diese von der Bundesregierung ab 2020 vorgesehene Änderung in der Steuergesetzgebung klar ab".

Die Pressemitteilung finden sie hier.

Seniorenvertretungen - eine Chance für Kommunen

Seniorenvertretungen - eine Chance für Kommunen


Kommunen, in denen eine Seniorenvertretung (SV) besteht, wissen, was sie an ihr haben.
Städte und Gemeinden, die bisher auf die Mitwirkung eines solchen politisch unabhängigen Gremiums verzichten, ahnen scheinbar nicht, welcher Chancen sie sich berauben, wenn sie das generationenübergreifende engagierte Mitwirken älterer Menschen bei der Gestaltung des kommunalen Lebens nicht nutzen. "Derzeit sind 168 Seniorenvertretungen in NRW aktiv, in diesen Kommunen leben mehr als 70 Prozent der Älteren in NRW", kann der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung (LSV) Nordrhein-Westfalen, Jürgen Jentsch (Gütersloh), auf viele positive Stimmen von Bürgermeistern dieser Gemeinden verweisen.

 

Weitere Informationen lesen Sie hier.