Das nächste Treffen PG-Sicherheit

findet am Mittwoch, den 15. August 2018 um 10:00 Uhr, in der Stadtverwaltung Euskirchen, Kölner Straße 75, in Raum 170 statt.

Interessierte Seniorinnen und Senioren sind herzlich willkommen.

 

 

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
 

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Ergänzungen des Begehungsprotokolls (siehe Anhang)

TOP 3: Rollatorentag  2018

TOP 4: Film zum Thema Enkeltrick

TOP 4: Sonstiges

TOP 5: Nächster Termin: Mittwoch, 17. Oktober, 10:00 Uhr

Am Empfang des Rathauses erhalten Sie bei Bedarf für den Zeitraum der Sitzung einen Parkschein.

Bitte geben Sie aus organisatorischen Gründen eine kurze Rückmeldung, ob Sie an diesem Termin teilnehmen können.

Infoveranstaltung - „Wohnen bis ins Alter in den eigenen vier Wänden“

Weiterhin stoßen die Informationsveranstaltungen der SIE Projektgruppen, die regelmäßig im Euskirchener CityForum stattfinden, auf eine sehr gute Resonanz. Die aktuelle Veranstaltung zum Thema „Wohnen bis ins Alter in den eigenen vier Wänden“ stand unter dem Schwerpunkt: „Prävention und Vorsorge“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die neue Notfallkarte der Kreisstadt Euskrichen erstmals ausgegeben.

Die Präsentationen und der Fragebogen zur Veranstaltung, die durch Marie-Theres Kastenholz,  Sprecherin der PG Politik moderiert wurde, sind hier abrufbar.

Alle Protokolle der SIE – Projektgruppen finden sie unter den jeweiligen Projektgruppen.

Neue Teilnehmende sind ganz herzlich willkommen! Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen gibt die: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Telefon: 02251 / 14-324 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neue Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen liegt zur Abholung bereit

Neue Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen liegt zur Abholung bereit – Bürgerstiftung der Kreissparkasse sponsert das wichtige Projekt 

Durch Beschluss des Ausschusses für Generationen und Soziales (AGS) war die Verwaltung beauftragt worden, in Zusammenarbeit mit SIE (Senioren in Euskirchen) eine neue Notfall­Karte für die Kreisstadt Euskirchen aufzulegen. Die Notfall - Karte ist ein erster Schritt, um  auf die Gesamtbedeutung des Themenkomplexes „Vorsorge“ hinzuweisen und die Notfallhilfe gerade für ältere Menschen in Euskirchen auszubauen und damit zu verbessern.
Bereits im Vorfeld der Beratungen im Ausschuss hatten die SIE Projektgruppen, koordiniert durch die Stabsstelle Demographie, Informationsgespräche mit Wohlfahrtsverbänden, Rettungsstellen, dem Kreisgesundheitsamt, der Alzheimer Gesellschaft und einer Krankenkasse geführt. Gemeinsam wurde die bisherige Notfall-Karte der Kreisstadt Euskirchen aktualisiert und durch die Rückmeldungen des AGS ergänzt.
Damit eine effektive akute Notfallhilfe möglich ist, sind ausschließlich An­gaben zur Person und zum Gesundheitszustand einzutragen, die im Notfall wirklich relevant sind. Damit eine Aktualität der Angaben, die lebensrettend sein kann, garantiert wird, wurde be­wusst darauf verzichtet, einen ausführlichen Medikamentenplan zu integrieren. Dieser sollte aller­dings immer als Zusatzdokument vorhanden sein und regelmäßig überprüft werden.
Auch weitergehende Regelungen, wie eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung, eine Patientenverfügung oder ein Testament, die für die eigentliche Notfallhilfe nicht unmittelbar erfor­derlich sind, sollte jede volljährige Person im eigenen und im Interesse ihrer Angehörigen ausge­füllt haben.
Zunächst sind im Haushalt Mittel für eine Auflage von 10.000 Stück bereitgestellt. Zusätzlich unterstützt die Bürgerstiftung der Kreissparkasse das Projekt mit einer großzügigen Spende.
Die Notfallkarte wird ab Juli  im Rathaus, im Bürgeramt, in der Stadtbibliothek, in Apotheken und im Foyer des Seniorenkinos ausgelegt. Sie ist kostenlos erhältlich. Größere Mengen können bei der Stabsstelle Demographie der Kreisstadt Euskirchen abgeholt werden. Um eine vorherige Terminvereinbarung wird gebeten.
 
Kontakt: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Tel.: 02251 / 14 324 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden Sie das Foto des Ausweises


Senioren-/Kundenfreundliches Einkaufen

Ihre Mithilfe ist gefragt !

"Generationenfreundliches Einkaufen - Seniorenfreundliche Geschäfte" Unter diesem Begriff zeichnet sich für Euskirchen eine wertvolle Kooperation der Stadt Euskirchen, dem Marketingverbund ZEUS und der SIE-PG Politik ab. Die Beteiligung von VdK, BRH, KAB und des Beirates für Menschen mit Behinderung wird angestrebt. Erste Signale stimmen hoffnungsvoll.

Doch worum geht es ?

Mit fortschreitendem Alter bleiben auch die Zipperlein nicht aus - der berühmt, berüchtigte Zahn der Zeit nagt.
Da wäre eine Rolltreppe oder ein Aufzug schon wünschenswert. Oder eine Parkmöglichkeit ganz in der Nähe. Oder beratendes Personal, welches die Sprache der "Digital Natives" für Senioren übersetzen kann.


Die Palette der Kriterien an denen man "Generationenfreundliches Einkaufen - Seniorenfreundliche Geschäfte" erkenne kann erscheint groß. Die Möglichkeiten deren Umsetzung ebenso. Daher ist ein Workshop zu diesem Themenbereich geplant.

Um während dieses Workshops nicht an den wirklichen Bedürfnissen vorbei zu diskutieren ist Ihre Mithilfe gefragt.
Nennen Sie uns für Sie wichtige Kriterien an denen man "Generationenfreundliches Einkaufen - Seniorenfreundliche Geschäfte" erkennbar machen kann. Helfen Sie uns - und letztlich sich selber - bei der Kriteriensammlung.

Was vermissen Sie? - Was ist für Sie wünschenswert ?

Teilen Sie uns Ihre "Top-FÜNF" in einer kleinen Umfrage mit.

Zur Umfrage geht es hier...

Falls Sie noch einige Anregungen brauchen...

 


 

LSV NRW fordert einheitliche Tarife im ÖPNV

Wie ein guter, sicherer und einfach zu bedienender öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) aussehen sollte, das kann eigentlich jedermann beschreiben: Er soll so funktionieren, dass man ihn in jedem Alter eigenständig erreichen, ohne Angst und Barrieren nutzen und zu erschwinglichen Preisen mobil bleiben kann. "Genau um diese Punkte bemüht sich die Landesseniorenvertretung NRW (LSV) auf vielen Ebenen", beschreibt die LSVVorsitzende Gaby Schnell ein Aufgabenfeld, das durch die Diskussion um einen kostenlosen ÖPNV in den vergangenen Wochen an Aktualität gewonnen hat.

In den mehr als 160 kommunalen Seniorenvertretungen in Nordrhein-Westfalen spielt das Thema "Mobilität im Alter" auch unter dem Aspekt der "sozialen Mobilität" eine wachsende Rolle: "In den Städten, aber vor allem in den ländlichen Regionen, muss es die Chance geben, auch ohne eigenes Auto mit Bussen und Bahnen seine Ziele erreichen und seine Kontakte aufrecht erhalten zu können", weiß Gaby Schnell um zahllose Initiativen der örtlichen Seniorenvertreter: "Von den Bemühungen um Bürgerbusse über Fahrtrainings in Bussen und Zügen bis hin zu Forderungen nach barrierefreien Haltestellen und Bahnsteigen reicht der Einsatz".

In regelmäßigen Gesprächen mit Politik, Fahrgastverbänden und den ÖPNV- Anbietern sowie mit dem NRW-Verkehrsministerium betont die Landesseniorenvertretung NRW immer wieder ihre Forderung nach einem einheitlichen Tarif im ganzen Bundesland. "Ein preiswerter, für alle bezahlbarer Nahverkehr ist nach unserer Ansicht eine sofort umsetzbare und bessere Lösung als ein aus Steuern finanziertes kostenfreies Angebot", so der LSV-Vorstand. "Wir haben die Sorge, dass dann der Ausbau von mehr Bus- und Bahnlinien auf der Strecke bleibt. Dies wäre nicht im Interesse der Qualität und einer besseren Luftqualität". Die Förderung einer leistungsfähigen Nahverkehrsinfrastruktur bei Bus- und Schienen-Personennahverkehr im Sinne aller Generationen zu verlangen, dafür wird die Landesseniorenvertretung auch weiter ihr Gewicht in die Waagschale werfen, verspricht die LSV-Vorsitzende.

Gaby Schnell

Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

 


Großer Ansturm auf SIE (Senioren in Euskirchen) Infoveranstaltung "Wohnen bis ins Alter in Euskirchen - Barrierefrei und Bezahlbar"

City Forum Euskirchen platzt aus allen Nähten – Großer Ansturm zur SIE (Senioren in Euskirchen)  Infoveranstaltung „Wohnen bis ins Alter in Euskirchen – Barrierefrei und Bezahlbar“

Stühleschleppen war angesagt am Dienstagnachmittag, 20. März 2018, im Euskirchener CityForum. Denn statt der erwarteten 50 waren ca. 150 Interessierte zur Veranstaltung der SIE Projektgruppen gekommen.

Die Seniorenvertretung der Kreisstadt Euskirchen hat damit erneut gezeigt, dass sie mit ihren Themen am Puls der Zeit ist und weiß, was die Euskichener Bevölkerung wirklich beschäftigt.

Im Rahmen der Veranstaltung „Wohnen bis ins Alter in Euskirchen – Barrierefrei und bezahlbar“ wurden zum einen die bereits vorhanden Möglichkeiten vorgestellt, zum anderen aber auch Projekte aus anderen Kommunen vorgestellt, die zum Weiterdenken anregen.  

Die Präsentationen der Veranstaltung, die durch Hans-Werner Pütz, stellvertretender Sprecher der PG Politik moderiert wurde, finden Sie hier:

 

Den Fragebogen zur Veranstaltung finden Sie Online hier oder zum Ausdrucken hier:

Aktuelle Termine und alle Protokolle der SIE – Projektgruppen finden Sie hier.

Neue Teilnehmende sind ganz herzlich willkommen! Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen gibt die: Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Telefon: 02251 / 14-324 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wenn alle plötzlich von "Heimat" reden...

 

Münster, 12.03.2018

Nahezu über Nacht ist der Begriff "Heimat" zu einem politischen „Modewort“ geworden, gibt es doch inzwischen in NRW dafür sogar ein eigenes Ministerium, ebenso wie auf der Bundesebene. Inmitten dieser Diskussionen um einen aufgeladenen, kulturell bedeutsamen Begriff mit unendlichen Facetten und Assoziationen erwartet die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW), dass Politik an den Voraussetzungen für ein lebenswertes Zusammenleben und damit an Beheimatung arbeitet.

In Münster findet am 17. März ein "Heimatkongress" der Landesregierung statt. Hier sollen nach den Worten von Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Düsseldorf, vor allem Ehrenamtliche ihre Ideen zum Thema Heimat vorstellen. "Gerne bringen wir uns mit unserem Erfahrungsschatz ein, denn wir als alte Menschen sind an einer lebenswerten Zukunft für uns und die nach uns Kommenden interessiert", sagt dazu Gaby Schnell, die LSV-Vorsitzende. Für sie gehört zum Begriff der "Beheimatung", dass die Kommunen, die Lebensorte der Menschen, in ihren finanziellen Möglichkeiten gestärkt werden.

Tatsächlich ist Heimat ein vielfältiger Begriff, der gestern wie heute auch immer wieder missbräuchlich verwendet wurde und wird, denn er weckt Emotionen und ist ja für viele Menschen vor allem ein Gefühl - verbunden mit Erinnerungen an Menschen, Orte, Gerüche, Beziehungen. Folgt man diesem Gefühl, dann muss man fragen, was nötig ist, damit sich Menschen gut fühlen genau dort, wo sie leben. Gaby Schnell: "Es gibt viele Themenfelder, an denen die Politik mitwirken kann, damit sich Menschen heimisch fühlen können. Ich denke an bezahlbare Wohnungen, eine gute Infra- und Versorgungsstruktur sowie einen intakten und bezahlbaren ÖPNV, der die Bewegungsfreiheit fördert - kurz, an einen öffentlicher Raum, dessen Qualität Menschen gegenüber Wertschätzung zeigt". Erst solche Bedingungen schafften die Voraussetzungen, sich mit anderen gemeinsam für den Lebensort zu engagieren und damit Gefühle wie Wertschätzung, Zugehörigkeit, Anerkennung und Geborgenheit zu erfahren. All dies und mehr nämlich verbinden Menschen mit dem diffusen Begriff der "Heimat", den man allerdings nicht pauschal gleichsetzen sollte mit dem „Quartier“.

"Heimat ist also nicht voraussetzungslos, und genau daran sollte Politik arbeiten, damit Menschen sich unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, Herkunft oder Lebensweise in einer zunehmend globalisierten und komplexeren Welt heimatlich fühlen können", sagt die LSV-Vorsitzende und ist - nicht ganz ohne Sorge - gespannt, was sich rund um das neue Schlagwort, um die Ministerien und nicht zuletzt um den "Heimatkongress" entwickeln wird.

Gaby Schnell

Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

 

Forderung nach dem Erhalt bewährter Strukturen

LSV setzt sich für die Qualität der NRW-Altenpolitik ein
 
Wie geht es weiter in der Seniorenpolitik in Nordrhein-Westfalen? Die im vergangenen Frühsommer gebildete neue Landesregierung hat ihre Ressorts zugeschnitten. Hauptzuständig
ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit Minister Karl-Josef Laumann, hier ist auch die Landesseniorenvertretung verortet.
Die "Querschnittsaufgabe Alter" ist gleichwohl in verschiedenen Ministerien beheimatet.
Derzeit laufen Gespräche des LSV Vorstandes mit den Verantwortlichen in den Ministerien.
In diesen Gesprächen betonen die LSV-Vorsitzende Gaby Schnell ebenso wie die anderen Vorstandsmitglieder vor allem, dass bewährte Strukturen der Altenarbeit, die helfen können, die große Gestaltungsaufgabe „Alter“ zu lösen, unbedingt weitergeführt und weiterentwickelt werden müssten.
Denn als "Stimme der Älteren", wie die Landesseniorenvertretung im Koalitionsvertrag genannt wird, sieht die LSV im Erhalt und der ständigen Weiterentwicklung vorhandener und bewährter Stellen und Einrichtungen die richtigen Instrumente einer verantwortlichen Altenpolitik.
 
Gaby Schnell: "Natürlich kann jede neue Landesregierung die durch das Land geförderten Projekte in Frage stellen. Genau dies geschieht ja auch mit jedem Regierungswechsel.
Dabei werden auch Landesfinanzierungen eingestellt". Dennoch wünscht Schnell sich, dass auch das weiterhin Wertschätzung erfahren sollte, was Vorgänger-Regierungen erdacht und vorangebracht haben. "Aus der Sicht älterer Menschen im Generationenverbund bedarf es vieler verschiedener Ideen, Kräfte und Blickrichtungen, um die Herausforderungen der demografischen Entwicklung zu meistern", erinnert die LSVVorsitzende daran, dass es eben nicht allein die großen Vorzeige-Projekte seien, die eine gute Arbeit in diesem Sinne leisteten.
 
"Gerade wir in NRW haben - etwa bei der wissenschaftlichen Alternsforschung, der Pflegeforschung oder bei langfristig angelegten Projekten und Aktivitäten wie etwa zur Qualität
und Partizipation in der offenen Altenarbeit, der Diskurse zu Altersdiskriminierung und Altersbildern sowie bei der Entwicklung wohnortnaher Versorgungen - vieles auch bundesweit
Beachtetes geschaffen. Hinzu kommt eine vorbildliche Vernetzung der seniorenpolitischen Akteure und Projekte als besondere Qualitätsstruktur in der Seniorenpolitik.
 
Hierauf sollten wir bauen und dafür machen wir uns stark".
 
 
Gaby Schnell
Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

Krankenhaus – was nun? Checkliste für die Aufnahme und Entlassung aus dem Krankenhaus

Mit der Liste können Sie sich selbst, Ihre Familie, Ihre Angehörigen und die Menschen, die Sie als Seniorenvertreterinnen und -vertreter ansprechen, gut auf einen Krankenhausaufenthalt und die spätere Entlassung vorbereiten!

Seit dem 1. Oktober 2017 haben sich die Krankenhäuser und die Ärzte verpflichtet, auf die Bedürfnisse ihrer Patienten besonders zu achten. (§ 39 (1a) SGB V, www.kbv.de/html/entlassmanagement.php). Die Krankenhäuser richten nun das sogenannte „Entlassmanagement" überall ein.

Tun sie es noch nicht, fragen Sie nach und fordern Sie das Krankenhaus gegebenenfalls dazu auf!

Schon bei der Aufnahme werden die Patientinnen und Patienten gefragt, ob sie bei der Entlassung evtl. Hilfe benötigen. Dazu wird ein einfacher Fragebogen ausgefüllt.

Bei der Entlassung bekommen Patienten zusätzlich zum Arztbrief einen sogenannten ‚Entlassplan‘, in dem geregelt ist, wie die Behandlung und Versorgung weitergeht. Arztbrief und Entlassplan sollen auch die nach-behandelnden Ärzte und Pflegedienste bekommen. Patientinnen und Patienten müssen dieser Weitergabe der Information zustimmen. Da auch die Kranken- und Pflegekassen Ihre Weiterbehandlung unterstützen müssen, sollen sie bereits im Krankenhaus über den ‚Entlassplan‘ informiert werden, damit sie der An-schlussheilbehandlung oder dem Pflegebedarf schon im Krankenhaus zustimmen können. Dies überneh-men die Krankenhäuser. So soll eine lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sicherge-stellt werden. Fragen Sie gegebenenfalls nach! Landesseniorenvertretung NRW e. V.

 Wenn möglich: Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt

Schon bei der Aufnahme ins Krankenhaus ist es für das Pflegepersonal hilfreich, Informationen über Sie beziehungsweise Ihren Angehörigen zu bekommen. Für eine plötzliche Krankenhauseinweisung können Sie oder Ihr Angehöriger schon eine Liste vorbereiten, die Ihnen als Gedankenstütze beim Packen der Tasche dient.

Wichtig sind in jedem Fall:

  • Die Versichertenkarte der Krankenkasse, Personalausweis, die Einweisung
  • Bekleidung, Wäsche, Schuhe und Hausschuhe, Toilettenartikel, persönliche Dinge

Falls vorhanden, hilfreich sind:

  • Medikamentenplan und Medikamente
  • Impfausweis, Allergiepass, Marcumar Ausweis
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfüung und Betreuungsverfüung
  • Name und Anschrift des Hausarztes
  • Notfallkarte

Bitte teilen Sie dem Krankenhauspersonal auf jeden Fall mit, ob Ihre Angehörige/Ihr Angehöriger sehr vergesslich ist und Orientierungsschwierigkeiten hat.

Weitere wichtige Informationen für das Pflegepersonal im Krankenhaus:

  • Wer ist Ansprechpartner/in? (Name,Telefonnummer)
  • Wer hat die Vorsorgevollmacht oder rechtliche Betreuung? (Name, Telefonnummer)
  • Ist ein Pflegegrad festgestellt? (Wenn ja, welcher?)
  • Gibt es eine zusätzliche Betreuungsleistung bei Demenz?
  • Soll eine Pflegebegleitperson mit aufgenommen werden
  • Kommt ein Pflegedienst? (Wenn ja, bitte eine?/n Ansprechpartner/in benennen.)
  • Erstellen Sie oder ein/e Angehörige/r eine Liste von Hilfsmittel- und/oder benötigten Pflegemitteln. Dies können z. B. sein: Brille, Hörgerät, Zahnersatz/Gebiss , Gehilfen/Rollator, Rollstuhl, Nachtstuhl, Pflegebett , Einlagen/Vorlagen
  • Benötigen Sie oder Ihr/e Angehörige/r besondere Hilfen (in der Nacht)? Wenn ja, welche Hilfe?

Planung der Entlassung

Sie oder Ihr Angehöriger haben/hat einige Zeit im Krankenhaus verbracht und werden/wird bald entlassen. Eine Krankenhausentlassung wirft viele Fragen auf. Vielleicht ist eine neue Lebenssituation entstanden, die beispiels-weise Hilfe und Unterstützung im Alltag erfordert?

Diese Fragen sollten schon am Anfang des Aufenthaltes durch das Krankenhaus angesprochen worden sein. In jedem Fall sind diese Fragen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus zu klären. Sie müssen alle diese Fragen nicht alleine beantworten und regeln. Es ist hilfreich, sich in so einer Situation beraten zu lassen!

Unterstützung bei der Planung der Entlassung bekommen Sie beim Sozialdienst oder beim sogenannten ‚Ent-lassmanagement‘. Wenden Sie sich später bei Bedarf an den Pflegestützpunkt, die Pflegeberatung oder an die Seniorenberatung in Ihrer Kommune.

 

Vor dem Entlassungstermin: Fragen Sie nach einem Entlassplan, in dem alles geregelt sein sollte!

  •  Kann die Pflege und Betreuung zu Hause organisiert werden? Kann jemand aus dem persönlichen Umfeld etwas übernehmen? Hilfreich kann auch die Unterstützung durch einen Pflegedienst sein. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu diesem Pflegedienst auf.
  • Ist die Finanzierung der Pflege geklärt? Es gibt finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekasse (Pflegegrad) oder das Sozialamt. Klären Sie mit Ihrer Beratungsstelle, welche Unterstützung möglich ist.
  • Bei manchen Erkrankungen ist eine Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme hilfreich. Fragen Sie beim behandelnden Krankenhausarzt nach. Es könnte sein, dass Sie zunächst eine geriatrische Rehabilitation machen sollten, um wieder zu Kräften zu kommen und erst anschließend die spezielle Rehabilitation für Ihre Erkrankung. Es gibt auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege nach § 39 c SGB V.
  • Besprechen Sie im Krankenhaus, ob (Pflege-) Hilfsmittel (z. B. Pflegebett, Inkontinenzmaterial, Rollator) benötigt werden und klären Sie, wer sich um deren Bestellung kümmert. Diese müssen am Entlassungstag zu Hause vorhanden sein. Klären Sie auch, wer Sie bei dem Umgang mit den Hilfsmitteln berät.
  • Das Krankenhaus kann den Bedarf an Medikamenten, Heilmitteln (z.B. Physiotherapie) und Hilfsmitteln für sieben Tage verordnen. Es kann auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.
  • Wie kommen Sie am Entlassungstag mit Ihrer/Ihrem Angehörigen nach Hause (privat, Taxi, Krankentransport)?

Für den Entlassungstag

Achten Sie darauf, dass Ihnen der Arztbrief und der Entlassplan am Entlassungstag mitgegeben werden. Darin sind alle wichtigen Informationen für Ihren Hausarzt enthalten, auch die benötigten Medikamente. Der Hausarzt stellt, sobald ihm der Arztbrief vorliegt, ein Rezept für die Medikamente aus, falls dies nicht schon das Krankenhaus erledigt hat. Am Wochenende kann das Krankenhaus die Medikamente bis zum nächsten Werktag mitgeben.

Wenn es notwendig ist, kann das Krankenhaus für die ersten sieben Tage zu Hause häusliche Krankenpflege verordnen.

  • Wurden Termine für mögliche Nachuntersuchungen vereinbart?
  • Wurden die nötigen (Pflege-) Hilfsmittel nach Hause geliefert?

Direkt nach der Entlassung

Die Hausärztin/der Hausarzt muss prüfen, ob Folgendes benötigt wird:

*Rezept für Medikamente, *Rezept für Heilmittel (z.B. Krankengymnastik), *Verordnung für häusliche *Krankenpflege, *Verordnung für (Pflege-) Hilfsmittel (zB. Pflegebett), *Verordnung über Behandlungspflege (z.B. Verbandswechsel)

Hinweis: Diese Checkliste wurde bereits im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit der damaligen Landesstelle Pflegende Angehörige und der Landesseniorenvertretung NRW entwickelt und nun an die neue Rechtslage angepasst.