Die Corona-Warn-App

BRH meint: „Corona-Warn-App“ – eine gute Sache, auch für die Senioren

(Euskirchen) Millionen Deutsche sind seit der Empfehlung der Bundesregierung zur Installation der sogenannten „Corona-Warn-App“ bereits gefolgt. "Ich weiß nichts über dich, aber ich beschütze dich", wirbt die „Warn-App“ für sich und ihre Mission, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir vom Seniorenverband BRH meinen: „Corona-Warn-App – eine gute Sache, auch für die Älteren!“  

Eine „App“ (ironisch gemeint – ein schönes deutsches Wort) steht für „Application Software“ und meint für uns Ältere verständlich ausgedrückt ein Computerprogramm, welches unterschiedliche Funktionen erfüllen kann. Die „Warn-App“ hilft aktiv bei der Bekämpfung der Pandemie, es sollen erste Warnhinweise bei Nutzern angezeigt werden, die mit Infizierten über einen gewissen Zeitraum Kontakt haben. Im Klartext heißt das: Die „Corona-Warn-App“ benachrichtigt Nutzer, wenn sie sich für eine bestimmte Zeit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Es wird zudem je nach Art der Begegnung zwischen niedrigem und erhöhtem Risiko unterschieden. Ziel der App ist dann, Infektionsketten schneller zu unterbrechen.

Je mehr Menschen dabei mitmachen, desto größer ist der Nutzen. Die Nutzung der App ist freiwillig. Der BRH empfiehlt gerade den Älteren, die „Corona-Warn-App“ auf ihr Smartphone zu laden. Einen Mangel gibt es allerdings noch: So ist die App nicht für ältere Smartphones verfügbar. Besserungsbedarf ist daher dringend angesagt, denn in Bezug auf ältere Smartphones sind Seniorinnen und Senioren besonders betroffen!

Wer sich nun für ein Aufladen (neudeutsch: Download) interessiert, dem bietet der Seniorenverband BRH Hilfe an. So gibt es Hilfestellungen bei Karin Olschewski (02251 53857) und Volker Lohmeyer (02251 56904). Einen guten Vorschlag haben wir zudem bei unserer Umfrage erhalten: „Am besten für technisch hilfebedürftige ältere Herrschaften ist es nach meiner Erfahrung, wenn Kinder oder Enkel im Familienkreis Mama und Papa oder Oma und Opa zur Hand gehen. Die „Kids“ sind meistens in der Nähe, haben zwar nie Zeit, aber für die Einrichtung dieser „Corona-Warn-App“ wird es reichen.“ (brh-euskirchen.de)

 

PC-Kurs

Wieder mit PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen verbinden

(Euskirchen). Wir laden interessierte BRH-Mitglieder ein weiteres Mal ein, in einem PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Wie in den letzten Jahren möchte der Seniorenverband BRH NRW allen Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund findet vom 26. bis 28. August 2020 wieder ein dreitägiges Seminar statt, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse u.a. zu ’Neuigkeiten beim Office 2019 Programmpaket und Gimp Bildverarbeitung’ erweitern wird. Nach dem heutigen Stand spricht laut Auskunft der gastgebenden DBB Akademie von Seiten der Politik nichts gegen die Durchführung des Seminars.

Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der ‚dbb-Akademie’ in Königswinter-Thomasberg im Schatten der bekannten Erhebungen ‚Siebengebirge’ durchgeführt. Die Tagungsgebühr, erheblich gemindert, beträgt für Mitglieder 135 Euro (sonst 190 Euro). Zudem zahlt der KV BRH Euskirchen seinen Mitgliedern einen weiteren Zuschuss. In der Gebühr sind auch die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars enthalten. Zusätzlich werden die anfallenden Reisekosten von der ‚dbb akademie’ erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €). Falls Sie sich für dieses Seminar interessieren, bitten wir Sie um eine umgehende Anmeldung.

Der BRH Euskirchen hat sich zwei Plätze gesichert und empfiehlt seinen Mitgliedern eine Teilnahme. Auch deshalb, weil die Unterbringung und Versorgung luxuriös ’first class’ erfolgt. Es wartet eine attraktive Tagungsstätte mit modernster technischer Ausstattung und einem hochwertigen Hotel- und Gastronomiebereich mit Wellness. Zudem erlaubt das Siebengebirge mit seiner einzigartigen Umgebung in den Freizeiten zumindest belebende und auch erholsame Spaziergänge.

Corona contra BRH

Corona hat dem BRH förmlich den Boden unter den Füßen weggezogen

(Foto: BRH-Vorsitzender Hans Burggraf)

(Euskirchen) Schweren Herzens und mit großem Bedauern musste nun der Seniorenverband BRH gleich sein ganzes Veranstaltungsprogramm „Urlaub ohne Koffer“ für das Jahr 2020 absagen. So berichtet Vorsitzender Hans Burggraf: "In Sorge um die Gesundheit der Euskirchener BRH-Mitglieder lassen wir auch nach Rücksprache mit vielen verantwortlichen Personen die Veranstaltungen ausfallen. Die Corona-Krise ist für den BRH ein wahres Fiasko!“

Den Grund schob der BRH-Vorsitzende gleich nach: Die weiterhin völlig unvorhersehbare Entwicklung des Coronavirus. Nach heutiger Einschätzung werde man auch im Herbst noch keine Sicherheit darüber haben, dass alle Senioren bei den Tagestouren mit Bussen gesund bleiben würden und sich nicht mit dem Virus infizieren. „Dieses Risiko ist unter den gegebenen Vorzeichen von keinem von uns Ehrenamtlern zu verantworten“, so Burggraf.

Der BRH ist bei seiner Jahresplanung schon vor längerer Zeit viele Verträge mit Busunternehmen, Hotels, Besichtigungsorten, Städteführern etc eingegangen. Seit Wochen stehen nun schon schwierige Verhandlungen wegen eigentlich fälligen Stornogebühren an. Der BRH muss dabei in den Verhandlungen auch erfahren, dass schließlich viele Besichtigungen ja grundsätzlich noch oder wieder möglich sind. Dagegen sind für den BRH die für die erforderlichen Anfahrten notwendigen Busfahrten nicht zu verantworten.

Zudem habe viele Senioren schon Geld für die Touren anbezahlt, diese Anzahlungen würden nun berechtigt zurückverlangt. Im Detail bedeutet die gesamte Problematik für den BRH eine schon wochenlange Rückabwicklung, in der es um zum Teil hohe Beträge geht. Burggraf nennt stellvertretend die in der Summe hohen Ticketpreise für die abgesagten Festspiele in Oberammergau und das fast komplett gebuchte Kölner Hänneschen Theater. So sehe man sich durch Corona und den bislang völlig unbekannten Konsequenzen für den Seniorenverband mit Herausforderungen konfrontiert, die niemand hätte erahnen können. „Man darf behaupten, dass das Virus uns und insbesondere den Vorstand und die Tourenleiter in eine nervige Ausnahme-Situation katapultiert hat. Es hat uns förmlich den Boden unter den Füßen weggezogen!“ präsentiert der BRH Vorsitzende seinen Bericht und versucht mit dieser klaren Aussage alle Befürchtungen zu bestätigen.

Die aktuelle Situation bedeutet aber nicht das „Aus“ für den Verband, lässt der Vorstand wissen. Im Gegenteil: Man sei mit aller Macht dabei, bald wieder auch mit Touren „Urlaub ohne Koffer“ für die Senioren da zu sein. Zumal man sich zwar aus Sicherheitsgründen für eine harte Maßnahme entschieden habe, man aber auch bei den Mitgliedern auf große Solidarität und Verständnis gestoßen sei. So hofft man im BRH die Krise gemeinsam positiv bewältigen zu können. Übrigens dürfen die Teilnehmer, die bereits Touren angezahlt haben, schon in Kürze mit einer vollständigen Rückerstattung rechnen. Außerdem werde zurzeit noch geprüft, ob als einzige Veranstaltung Ende des Jahres der mehrtägige Besuch von Dresden doch noch durchgeführt werden kann.


 

Mit dem Sesseldreirad in die Eifel

 

Bewegung verbessert das Befinden und steigert die Lebensqualität!

(Kuchenheim) Wenn man sogenannte Bewegungsmuffel in unserem Bekanntenkreis mit denjenigen vergleicht, die regelmäßig sportlichen Aktivitäten nachgehen, dann kommt man schnell zum Fazit: Wer sich viel bewegt, lebt besser. Bewegung verbessert das Befinden und steigert die Lebensqualität, insbesondere dann, wenn man beobachtet hat, welch wunderschöne erste Frühlingstage bereits hinter uns liegen. Wir vom Seniorenverband BRH stellen Ihnen heute eine Art der Bewegung vor, die vielleicht so manchen fasziniert: Mit dem Sesseldreirad in die Eifel.

Der Hinweis kommt von BRH-Mitglied Siegfried Speichert: „Mit einem bequemen Dreirad über die Felder in die Eifel zu fahren ist ein Vergnügen. Besonders, wenn man seit einigen Jahren auf den Rollator angewiesen ist, wenn man sich außer Haus bewegt. Auch wenn der Rollator wegen seiner großen Räder selber auch eifeltauglich ist, habe ich das Radfahren doch sehr vermisst!“

Speichert kam vor einem Jahr auf die Idee, ein Dreirad müsse her. Und so hat er bei zwei Bonner Fahrradhändlern – in seinem Heimatort gibt es keine Modelle zum ausprobieren – auf verschiedenen Dreirädern geprobt, ob das für ihn überhaut in Frage kommt. Und das war richtig so. Denn auf normalen hochrädrigen Einkaufsrädern mit Sattel kam er nicht zurecht. Aus der Erfahrung berichtet er: „Als Zweiradfahrer stützt man sich auf den Lenker, um das Rad auszubalancieren. Das darf man beim Dreirad nicht!“

Nun gibt es für Senioren Dreiräder mit kleineren Rädern und Lehnsessel. Darauf sitzt man von Anfang an entspannt und hat die Füße jederzeit am Boden. Und sofort kann man losfahren. Umlernen muss man nur wegen der Kurventechnik. Kurven müssen deutlich langsamer genommen werden als mit dem Zweirad. Und man muss auf die Bodenneigung achten. Radwege sind oft in der Kurve nach außen abgeschrägt, was im Tempo berücksichtigt werden muss wegen einer gewissen Kippgefahr.

Einen Sommer ist unser BRH’ler zunächst ohne elektronische Unterstützung (Pedelec) gefahren. Aber wegen seiner Muskelschwäche erwies sich das zu anstrengend. Sein aktuelles Rad ist jetzt dementsprechend nachgerüstet, und so flitzt er durch die Felder und sogar über die Bergwege zur Hardtburg und rund um den nahen Steinbachsee mit Höhenunterschieden, und das schon seit Februar. Außer bei Regen ist er auch bei kühlem Wetter unterwegs, sogar im Januar und Februar, was er früher ungern gemacht hat. „Solchen Spaß macht mir das Fahren. Und die Leute, die mir begegnen, schauen mich meist freundlich und etwas neugierig an“, berichtet unser Senior. Mit manchen komme er auch ins Gespräch. „Also, mir ist es nicht peinlich, damit zu fahren. Schon mit dem Rollator habe ich die derartige Scheu abgelegt. Sonst wäre ich ja Gefangener in meinem schönen Haus!“

Ein Fahrradhelm muss nicht getragen werden, ist aber zu empfehlen. Sicherheitsgurte gibt es nicht. Bei der Elektronik muss man fleißig runterschalten, damit der Start leichter fällt. Vor allem beim Bremsen nicht noch mal vorwärtstreten, da sonst ein elektronischer Schub einen in die Kreuzung vorkatapultiert! Gepäckkörbe sind auf Wunsch auch zu haben. Ein Dreirad passt durch jede Standardtür, entsprechend ist der Platzbedarf in einer Garage. Die Fahrradhändler beraten einen gerne und lassen Zeit zum Probe fahren. Die Preise sind sehr unterschiedlich. Hochbeinige Räder sind preiswert, Sesseldreiräder oder gar Liegedreiräder liegen zwischen 2.000 und 8.000 €. Ein Grund für die Preise, so sieht es Speichert, sind die niedrigen Produktionszahlen. Zuschüsse von der Krankenkasse sind wohl möglich, aber nach den von ihm gelesenen Urteilen nur schwer zu erreichen. Der Dreirad-Fan: „Es kommt wohl darauf an, ob dies Gefährt das einzige ist, mit dem der Behinderte beweglich ist. Wenn das aber schon mit einem Rollator klappte, sind die Erfolgsaussichten auf Zuschuss niedrig.“

Der Kauf hat sich für ihn gelohnt. Er habe wieder mehr Reichweite , kann damit alleine, aber auch mit seiner Frau Monika Radtouren unternehmen, und habe deshalb auch wieder mehr Freude am Leben. „Und das ist einiges wert!“ Für Interessierte steht er übrigens auch für Nachfragen bereit: 02251/51185.

Maskenpflicht

Halloooooooo, einen guten Tag,

unser NRW führt zur Eindämmung des Coronavirus die Maskenpflicht ein. Sie gilt beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn. Einige Fragen zum Thema Maskenpflicht in NRW sind allerdings noch offen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilte auf Anfrage mit, dass genaue Einzelheiten zur Maskenpflicht derzeit noch ausgearbeitet werden.

Dazu hat unser BRH Euskirchen ein Angebot: Unser Vorstandsmitglied und Tourenleiterin Birgit Lorbach hat Bereitschaft erklärt, sollte noch jemand Alltagsmasken benötigen, welche zu nähen. Stoff dafür sei vorhanden.

Wir nehmen das Angebot dankend an und geben es über unsere bekannten E-Mail-Adressen weiter. Wenn Bedarf besteht, bitte melden!

Mit freundlichen, sonnigen  Donnerstagsgrüßen und……… haltet Euch gesund, Anstecken verboten!

Hans Burggraf

Vorsitzender

 

Online-Angebote des KreisSportBund Euskirchen

Wir, der KreisSportBund Euskirchen und das SportBildungswerk Euskirchen sind Ansprechpartner für Sportvereine aber auch Anbieter von Bewegungskursen.  Daher ist uns daran gelegen, viele Interessierte sowohl über die aktuelle Lage in der Sportlandschaft Euskirchen zu informieren, aber auch Möglichkeiten aufzuzeigen, sich zu Hause zubewegen.

Für Sportvereine und Übungsleiter stellen wir alle Informationen rund um die NRW-Soforthilfe, Sonderregelungen bei Bezuschussung von Präventionskursen und vielen anderen Themen zusammen:

https://www.ksb-euskirchen.de/seite/448006/corona.html

Wir empfehlen außerdem sich regelmäßig auf der Seite des Landessportbundes zu informieren:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/aktuelle-informationen-zur-coronavirus-epidemie

Das SportBildungswerk Euskirchen lädt regelmäßig kurze Bewegungsvideos zum Mitmachen hoch. Die Bewegungsvideos sind auf unserer Homepage unter

https://www.ksb-euskirchen.de/seite/445167/videos.html

oder auf unserem Instagram oder Facebookprofil zu finden.

Das SportBildungswerk Team hat intensiv daran gearbeitet, Kursangebote online zur Verfügung zu stellen. Für alle unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, natürlich aber auch kostenfrei für alle, die Interesse daran haben fit und gesund zu bleiben. In Zusammenarbeit mit Sportdeutschland.TV können Sie an derzeit über 30 Sport- und Bewegungskursen live teilnehmen. Der Kursplan wird wöchentlich aktualisiert und ist jeweils ab Samstag für die Folgewoche in unserem Kanal bei Sportdeutschland.TV zu finden.
Leider nur die zweitbeste Art, Sport in und mit der Gruppe zu teilen - aber die derzeit beste, um bewegt gesund zu bleiben.

Wir gehen diesen Donnerstag mit zwei Kursen online (als Live - Mitmachangebot). Donnerstag um 10.00 Uhr und Donnerstag um 17.45 Uhr.

Neben den NRWweiten Angeboten, können Sie auch zwei Online-Kursangebote des SportBildungswerk / KreisSportBund Euskirchen live mitmachen (als Live - Mitmachangebot)! Ab kommenden Donnerstag werden unsere Kursleitungen Feodora Schramm und Johanna Sepp online zu sehen sein:

Donnerstag, 10.00 Uhr 60plus mach mit, sei fit! (Feodora Schramm)

Donnerstag, 17.45 Uhr Stretch & Relax (Johanna Sepp)

Sie finden unsere beiden Kurse, aber auch Kurse aus ganz NRW unter

https://sportdeutschland.tv/sportbildungswerk-nrw

Ich wünsche Ihnen eine gesunde und sonnige Osterzeit.

Viele Grüße
i.A. Gianna Lemke

Zur aktuellen Gefährdungslage

BRH muss auf die aktuelle Gefährdungslage im Kreis Euskirchen reagieren

(Euskirchen) Aufgrund der auch in unserem Bereich steigenden Infektionen durch den Corona-Virus haben wir unsere Situation gerade in Bezug auf unsere Initiative „Urlaub ohne Koffer“ neu überdacht. Der Corona-Ausbruch beeinflusst auch unseren Alltag immer mehr und schränkt das öffentliche Leben zunehmend ein, andererseits hat man als Ehrenamtliche schon wahnsinnig viel Arbeit in den Vorbereitungen unseres Tourenplans gesteckt. Oft mehr als ein halbes Jahr - und nun sollen wir absagen? 

Gleichviel sind es so viele interessierte Tourteilnehmer, bei denen die aktuelle Gefährdungslage aufgrund des Virus durchschlägt. Mancher scheut das Risiko, neigt dazu, auf Nummer sicher zu gehen und daheim zubleiben. Durch die täglichen Meldungen, durch immer neue Schließungen sind unsere Mitglieder spürbar genug gefordert, das Leben in den nächsten Wochen anders zu organisieren. 

Wir haben als Veranstalter einen weiteren Aspekt zu beachten. Unsere abgeschlossenen Verträge mit Veranstaltungsorten und -häusern, mit Vortragenden und auch Busunternehmern beinhalten zum Teil hohe Stornogebühren. Mit Kulanz ist angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage nicht mehr zu rechnen. Der Seniorenverband BRH - der bei seinen Touren ohne Gewinnabsichten kalkuliert - kann aber auch angesichts der geringen monatlichen Beitragszahlungen die auf ihn wartenden Kosten nicht schultern. Gleichzeitig versuchen wir aber auch, die gesetzlichen Rückgaberechte und Erstattungsansprüche im Interesse unserer Mitglieder zu sichern. 

Wir müssen zurzeit auch bei unserem größten Ausgabeposten die Situation in Oberammergau beobachten. Premiere und Vorstellungen sind bisher nicht abgesagt. Ab Mai und dann bis Oktober sind nach derzeitigem Stand rund hundert Vorstellungen geplant, knapp eine halbe Million Gäste aus aller Welt werden erwartet. Die Situation wird laufend von der Gemeinde Oberammergau neu bewertet, aktuell werden Notfallszenarien für die Passionsspiele erarbeitet. Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus hat beispielsweise heute die Spielleitung die laufenden Proben bis auf weiteres unterbrochen. Für die Teilnahme während einer knappen Woche in den Alpen und den Besuch der Passionsspiele im September ist der Seniorenverband auch mit finanzieller Unterstützung seiner Mitglieder im erheblichen Maße in Vorlage getreten. Im Falle einer endgültigen Verschiebung oder gar Absage planen wir, allen Teilnehmern die eingezahlten Beträge zu erstatten. 

Fazit: Der Virus hat auch den BRH eingeholt. Auf die aktuelle Gefährdungslage im Kreis Euskirchen und in unseren Besuchsorten müssen wir reagieren, Gesundheit geht vor! Wir mussten bereits den Besuch des Neven-Du-Mont-Hauses absagen, sagen nun aber auch den Besuch von Zülpich am 26. März, Beethovens Jubiläum am 7. und 14. April und den Besuch von Venlo am 25. April ab. Ungeklärt sind zurzeit die Besuche Kölsch Hänneschen Theaters und des Freizeitparks „Phantasialand“. Das Kölner Puppentheater, das am 23. April angesichts der hundert Besucher fest in BRH Hand sein sollte, hat aus aktuellem Anlass bis zum 9. April die Türen geschlossen. Angesichts der verordneten, bundesweiten Schutzmaßnahmen bleibt auch der Freizeitpark bis voraussichtlich 19. April geschlossen. Ob wir unsere geplanten Besuche durchführen können, möchten wir gerne um den 10. April endgültig entscheiden. Wir stehen im engen Kontakt mit den Gastgebern, sind im ständigen Austausch und danken den Mitgliedern für Ihr Vertrauen und Verständnis in dieser gerade uns ältere Menschen herausfordernden Zeit.

Unsere BRH Geschäftsstelle (02251 80621) ist natürlich weiterhin für alle Mitglieder da. Sie erreichen uns rund um die Uhr per Telefon oder auch per E-Mail. Der Vorsitzende, der Schatzmeister und auch die Tourenleiter beantworten sicherlich in angemessener Zeit sicherlich die Fragen. Auch unser Sorgentelefon (02251 80621) steht wie gewohnt für Fragen und Anliegen der älteren Menschen zur Verfügung.(ww.brh-euskirchen.de)

Schließung Vereinsheim beendet

Hallo,    Hallo,    Hallo,
unser Vereinsheim ist wieder geöffnet (ab Montag, 08.06.)

Der Vorstand des Vereins hat beschlossen, das Vereinsheim für solche Aktivitäten zu öffnen, die mit dem Abstandsgebot (min. 1,50 m) vereinbar sind.

Dazu wurden im Vorfeld Tische und Stühle reduziert und umgestellt, Erfassungslisten angefertigt und Desinfektionsmittel beschafft. Darüber hinaus wurden für alle Vereinsmitglieder verbindliche Regeln zur Nutzung des Vereinsheims erstellt.

Auch diejenigen Aktivitäten, die außerhalb des Vereinsheims durchgeführt werden können, werden ab sofort wieder angeboten: Wandern, Radfahren, Boule, TaiChi. Selbst der Männerstammtisch hat sich, wenn auch in kleiner Zahl, zwar nicht zum Essen, aber doch auf ein Bier im Freien getroffen.

Aber: Unsere Vereinsmitglieder gehören der Altersgruppe an, die am meisten durch das Coronavirus gefährdet ist. Wir wissen, dass wir noch einige Zeit mit Einschränkungen leben müssen, aber wir können damit leben und arrangieren uns.

Eine Änderung möchten wir noch bekannt geben:

unsere Bürozeiten haben sich geändert:

Montag, Mittwoch und Freitag von 10:00 - 12:00 Uhr

Schauen Sie mal bei uns rein! (Ursulinenstr. 34)
Mund-/Nasenschutz nicht vergessen!

Blick auf das neue Jahr

Neuer Abfuhrkalender 2020 in Euskirchen: Was ist zu tun?

(Euskirchen) Die Stadt Euskirchen hat den Abfuhrkalender zum Thema „Müll“ für 2020 gestaltet, dazu ist auf besondere Wünsche der älteren Menschen einzugehen. Deshalb nimmt sich der Seniorenverband BRH dieses Themas an, auch deshalb, weil im Rahmen seiner eigenen Umfrage um die 80 v.H. der älteren Menschen bekundet haben, weiter in dem eigengenutzten Wohnhaus leben zu wollen. Ein weiteres Ergebnis war, dass fast jedes fünfte Mitglied im Alter inzwischen alleine lebt. In diesem Alltag gibt es dann besondere Erfordernisse, das betrifft auch die Problematik der Mülltonnen. Es finden sich da sicherlich einige Möglichkeiten, die gerade den älteren Menschen die Erledigung etwas erleichtert.

Es gibt weiterhin die Restmülltonnen (schwarz), die in drei Größen ab 80 L angeboten und alle 14 Tage geleert werden. Hier gibt es für ältere alleinstehende Menschen, die mit Hauptwohnsitz in einem eigengenutzten Wohnhaus leben, die Möglichkeit, eine sogenannte „Einzelpersonenveranlagung“ zu beantragen. Das wird die Gebühr ermäßigen. Wie immer ist zu diesem Thema ein Antrag an die Stadt erforderlich.

Bei der Biotonne gibt es keine Veränderung, auch die ist in drei Größen angeboten und wird alle 14 Tage (bis April) geleert, nach April wird dann die Zeit bis Ende Oktober auf wöchentlich umgestellt. Auf die Biotonne könnte man verzichten, wenn man nachweisen kann, dass man den Biomüll kompostiert. Das wird gerade für ältere Menschen, wenn es hier keine Nachbarschaftshilfe gibt, beschwerlich sein.

Weiterhin gibt es die 240 L (gelbe Tonne), zuständig für Verpackungen aus Kunststoff, Getränkekartons, Weißblech und Aluminium, leider nur in dieser Größe im Angebot. Auf diese Tonne kann verzichtet werden. Allerdings ist der Antrag dann an das Versorgungsunternehmen Schönmackers zu richten. Dieser Antrag könnte damit begründet werden, dass zu wenig Kunststoff anfällt und man in der Lage ist, diesen anders zu entsorgen, z.B. wegen der äußerst geringen Menge über die Restmülltonne.

Zusätzlich gibt es die 240 L (blaue Tonne), zuständig für Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton, Druckerzeugnisse sowie alle üblichen Papierformen wie Schreibpapier. Leider auch nur in dieser Größe erhältlich. Man kann auf diese verzichten, wenn man das Papier über zulässige gemeinnützige Sammlungen, z.B. von Vereinen, Kirchen und/oder über die städtischen Altpapiercontainer auf dem Containerplatz Nähe Stadtbetrieb Technische Dienste in Euskirchen, Von-Siemens-Straße 17, entsorgt. Hierzu ist ein Antrag erforderlich.

Daneben gibt es noch vielfältige Säcke, zum Beispiel für Restmüll, 70 L, aber im Vergleich mit 3,50 EUR sehr teuer. Der BRH regt an, sich im Bürgerbüro der Kreisstadt, Baumstraße. 2 oder an der ‚Infothek’ in der Stadtverwaltung, Kölner Straße 75, zu informieren. Übrigens: Diese zugelassenen Säcke werden ausschließlich bei der Leerung der Restmülltonne oder Biomülltonne mitgenommen.

Gerade ältere Menschen führen immer wieder Klage darüber, dass die große 240 L Tonnen sehr schwer sind. So war die alte Gelb/Blaue Tonne schon im leeren Zustand sehr schwer, gefüllt von älteren Menschen kaum in den Rollzustand zu kippen. Eine Abhilfe: Es gibt die Regelung in der Nachbarschaft eine Abfallgemeinschaft zu gründen. Dann könnten sich zwei Nachbarn die erforderlichen Tonnen teilen. Eine solche Entsorgungsgemeinschaft können zwei benachbarte Wohngrundstücke eingehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, für die Bewegung der gefüllten Tonnen die eigene Haushaltshilfe einzusetzen, möglicherweise auch ehrenamtliche Schülerhilfe gegen eine geringe Entschädigung (Taschengeld) zu bemühen. Kleinere Tonnen sind zurzeit nicht vorgesehen, der BRH wird diese Erweiterung noch einmal anstoßen. Hin und wieder fehlt auch der notwendige Abstellplatz für eine weitere Tonne. Die Stadt kann dazu keine Lösung anbieten. Das gilt auch für eine notwendige Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten: Zuschüsse sind dafür nicht vorgesehen.

Der neue Abfuhrkalender hat auch weitere wichtige allgemeine Informationen, z.B. für Sondermüll und Annahme von Elektrogeräten. Wichtig: Es gibt auch eine Verschenkbörse „Alt, aber brauchbar“. Hier kann man echte Freude verschenken. Noch weitere Fragen: Der Seniorenverband BRH in Euskirchen hilft unter 02251 80621, auch zu den Fragen, die andere Kommunen betreffen.

Mit kollegialen Grüßen

Hans Burggraf
Vorsitzender

Terminplan und die "Die Sonne"

 

Der Verein Älterwerden in Euskirchen e.V. gibt alle zwei Monate einen Newsletter mit Titel "Die Sonne" heraus, in dem Interessantes aus dem Vereinsleben berichtet wird. Darüber hinaus wird ein Terminplan bereitgestellt. Der Vorstand hat beschlossen, dass beides nicht nur den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt wird, sondern über das Internet der Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben wird.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über diese Veröffentlichung vielleicht einmal den Weg zu uns finden, um sich völlig unverbindlich über unsere Aktivitäten zu informieren. Schnuppern Sie mal bei Sie interessierenden Aktivitäten rein.

Hier die Ausgabe "Die Sonne" (Juli/August 2020)

Hier der Terminplan für Juli/August.

Hier der Link zum Portal Älterwerden in Euskirchen