Verzälle, laache, klaafe, die 3.

Seniorenverband BRH ermöglicht Teilnahme

(Euskirchen) Der Seniorenverband BRH ist die unabhängige Interessenvertretung der älteren Menschen, Ältere stehen dabei stets im Mittelpunkt. Dazu gehören selbstverständlich auch die mobileingeschränkten Menschen und jene, die pflegebedürftig sind. Ein weiterer Zusammenschluss in Euskirchen, zum Beispiel mit der Senioren Union oder auch SIE „Senioren in Euskirchen“, dient dazu, gemeinsam die Stärkung und Durchsetzung von Senioreninteressen gegenüber Politik, Verwaltung und auch Öffentlichkeit voranzubringen.

Ein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit des BRH gilt in diesem Frühjahr der Einsamkeit von älteren Menschen. Wenn man älter wird, zudem Einsamkeit spürt, zieht man sich als Älterer zurück und reduziert zwangsläufig von Tag zu Tag seine Kontakte. Letztlich ist es dann so: Man nimmt nicht mehr am Leben teil.

Hier setzt der BRH ein. Er ermöglicht wieder eine Teilnahme, ebnet den Weg, finanzierbar, ohne Schwellen, ohne Hürden. Zum Beispiel durch seine Touren „Urlaub ohne Koffer“ oder auch durch eine weitere Runde „Verzälle, laache, klaafe, die 3. - bei Kaffee und Kuchen“.
Organisatorin Birgit Lorbach lädt zur 3. Runde für den
Dienstag, 28. März, ein. Geplant ist wieder ein lockeres Gespräch mit Gedanken zum Thema Ostern, Osterbräuchen, Osterrezepten – früher und heute. Gedichte und Geschichten dürfen natürlich auch gerne vorgetragen werden. Lachen soll hierbei nicht zu kurz kommen.

Man trifft sich wieder im Senioren-Park carpe diem, Eifelring 16, in Nachbarschaft des Supermarktes Edeka, Billiger Straße, 14:00 Uhr. Es wird um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer: 02443 9047641 gebeten.

Wer sich für die BRH Programm interessiert, Informationen gibt es unter 02251 80621.



 

 

Naturkatastrophen und Notfallvorsorge

(Euskirchen) In Zusammenarbeit mit dem DRK Euskirchen bietet der Seniorenverband BRH eine Informationsveranstaltung zum hochinteressanten und gerade für ältere Menschen wichtigen Thema "Naturkatastrophen und Notfallvorsorge" an. Gerade nach der fast überstandenen Flutkatastrophe in unserer Region dürften Antworten auf Fragen wie Gefahrenquellen einschätzen, Checklisten zur Notfallvorsorge und Verhalten bei Starkregen und Hochwasser gesucht werden.

Diese Veranstaltung wird vom BRH als außerordentlich informativ eingeschätzt, kommt man doch wohl auch mit interessierten und vielleicht auch betroffenen älteren Menschen einmal in einen Austausch und durch den Vortrag auch zu wertvollen Tipps; wie man Krisen stabil meistert.

Die Veranstaltung findet Dienstag, 14. Februar, 14 Uhr, in den Räumen des DRK Euskirchen, Jülicher Ring 32 b – hinter dem Haus der Kreisverwaltung – statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung kommt auf Vermittlung von Viola Heuser, DRK Euskirchen, zustande, die Leitung auf BRH-Seite hat BRH-Vorstand Gerd Weinand. Interessierte ältere Menschen werden um eine kurze Rückmeldung gebeten, ob Sie teilnehmen möchten: 02251 80621 oder auch per Mail an .

 

Besuch der Volkssternwarte Köln

 

Urlaub ohne Koffer

(Euskirchen) Schon die alten Römer wussten, dass der Weg zu den Sternen beschwerlich ist: Nach vielen Mühen erst zum Erfolg! Diesen Hinweis hat der Seniorenverband BRH seiner nächsten Aktion „Urlaub ohne Koffer“ vorangesetzt. Es geht nämlich am Dienstag, 28. Februar, diesmal zur Volkssternwarte Köln, die auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums aufgebaut wurde und zu der insgesamt 78 (!) Stufen überwunden werden müssen. Einen Fahrstuhl gibt es leider nicht.
Dennoch will der BRH mit einer kleinen Gruppe mit Tourenleiter Gerd Weinand dieses Ziel angehen. Im eher dunklen Februar zeigen und erklären Ehrenamtler der Sternwarte unter anderem mit Hilfe eines Computer-Planetariums den Sternhimmel über Köln (...oder auch über Euskirchen ...).
Angereist wird mit der Bahn, Treffpunkt ist um 17 Uhr der Bahnhof Euskirchen, Vorplatz. Wer Interesse hat und sich rüstig fühlt: Es gibt  noch freie Plätze. Die Teilnehmerkosten liegen bei 14 Euro je Person, darin enthalten sind Fahrkosten, Eintritt und Vortrag.

Das neue BRH Programm „Urlaub ohne Koffer“ kommt Ende Januar auf den Markt. Informationen dazu gibt es unter 02251/80621.  (www.brh-euskirchen.de)

 

Abfuhrkalender 2023 in Euskirchen

 

Neuer Abfuhrkalender 2023 in Euskirchen: Was ist zu tun?

(Euskirchen) Die Stadt Euskirchen hat den Abfuhrkalender zum Thema „Müll“ für 2023 gestaltet, dazu ist auf besondere Wünsche der älteren Menschen einzugehen. Deshalb nimmt sich der Seniorenverband BRH dieses Themas an, auch deshalb, weil im Rahmen seiner eigenen Umfrage um die 80 v.H. der älteren Menschen bekundet haben, weiter in dem eigengenutzten Wohnhaus leben zu wollen. Ein weiteres Ergebnis war, dass fast jedes fünfte Mitglied im Alter inzwischen alleine lebt. In diesem Alltag gibt es dann besondere Erfordernisse, das betrifft auch die Problematik der Mülltonnen. Es finden sich da sicherlich einige Möglichkeiten, die gerade den älteren Menschen die Erledigung etwas erleichtert.

Es gibt weiterhin die Restmülltonnen (schwarz), die in drei Größen ab 80 L angeboten und alle 14 Tage geleert werden. Hier gibt es für ältere alleinstehende Menschen, die mit Hauptwohnsitz in einem eigengenutzten Wohnhaus leben, die Möglichkeit, eine sogenannte „Einzelpersonenveranlagung“ zu beantragen. Das wird die Gebühr ermäßigen. Wie immer ist zu diesem Thema ein Antrag an die Stadt erforderlich.

Bei der Biotonne gibt es keine Veränderung, auch die wird in drei Größen angeboten und wird alle 14 Tage (bis April) geleert, ab Mitte April wird dann der Leerungsintervall bis An fang November auf wöchentlich umgestellt. Auf die Biotonne könnte man verzichten, wenn man nachweisen kann, dass man den Biomüll kompostiert. Das wird gerade für ältere Menschen, wenn es hier keine Nachbarschaftshilfe gibt, beschwerlich sein.

Weiterhin gibt es die 240 L gelbe Tonne, zuständig für Einweg-Verpackungen aus Kunststoff, Getränkekartons, Weißblech und Aluminium, leider nur in dieser Größe im Angebot. Auf diese Tonne kann verzichtet werden. Allerdings ist der Antrag dann an das Entsorgungsunternehmen Schönmackers zu richten. Dieser Antrag könnte damit begründet werden, dass zu wenig Kunststoff anfällt und man in der Lage ist, diesen anders zu entsorgen, z.B. wegen der äußerst geringen Menge über die Restmülltonne.

Zusätzlich gibt es die 240 L blaue Tonne, zuständig für Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton, Druckerzeugnisse sowie alle üblichen Papierformen wie Schreibpapier. Leider auch nur in dieser Größe erhältlich. Man kann auf diese verzichten, wenn man das Papier über die städtischen Altpapiercontainer auf dem Containerplatz Nähe Stadtbetrieb Technische Dienste in Euskirchen, Von-Siemens-Straße 17, entsorgt. Hierzu ist ein Antrag erforderlich. Vereinssammlungen für Altpapier durch die Kirche, Vereine oder Pfadfinder gibt es leider nicht mehr.

Daneben gibt es noch Restmüll- oder Bioabfallsäcke, mit einem Fassungsvermögen von 70 L, aber im Vergleich mit 3,50 € bzw. 2,00 € sehr teuer. Der Seniorenverband BRH regt an, sich im Bürgerbüro der Kreisstadt, Baumstraße. 2 oder an der ‚Infothek’ in der Stadtverwaltung, Kölner Straße 75, zu informieren. Übrigens: Diese zugelassenen Säcke werden ausschließlich bei der Leerung der Restmülltonne oder Biomülltonne mitgenommen.

Erfreulich: Wenn früher gerade ältere Menschen immer wieder Klage darüber führten, dass die großen 240 L Tonnen sehr schwer sind, gab es im letzten Jahr wegen zu schwerer Altpapiertonnen keine Beschwerden mehr. Nun, nachdem die Tonnen schon einige Jahre in Gebrauch stehen, sind die Beschwerden gleich Null. Wenn immer noch zu schwer, hier ist die Abhilfe: Es gibt die Regelung in der Nachbarschaft eine Abfallgemeinschaft zu gründen. Dann könnten sich zwei Nachbarn die erforderlichen Tonnen teilen. Eine solche Entsorgungsgemeinschaft können zwei benachbarte Wohngrundstücke eingehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, für die Bewegung der gefüllten Tonnen die eigene Haushaltshilfe einzusetzen, möglicherweise auch ehrenamtliche Schülerhilfe gegen eine geringe Entschädigung (Taschengeld) zu bemühen. Kleinere Tonnen sind zurzeit nicht vorgesehen, der BRH wird diese Erweiterung noch einmal anstoßen. Hin und wieder fehlt auch der notwendige Abstellplatz für eine weitere Tonne. Die Stadt kann dazu keine Lösung anbieten. Das gilt auch für eine notwendige Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten: Zuschüsse sind dafür nicht vorgesehen.

Der neue Abfuhrkalender hat auch weitere wichtige allgemeine Informationen, z.B. für Sondermüll und Annahme von Elektrokleingeräten. Wichtig: Es gibt auch einen Verschenkmarkt im Kreis Euskirchen „Alt, aber brauchbar“. Hier kann man echte Freude verschenken. Und noch eine Änderung: Elektrokleingeräte und Elektronikkleingeräte mit einer Kantenlänge nicht größer als 25 cm können auch ohne Neukauf eines Gerätes und ohne Kassenbon im Handel und auch in Supermärkten und Discountern abgegeben werden. Hier empfiehlt der BRH aber, sich vorher zu informieren. Noch weitere Fragen: Der Seniorenverband BRH in Euskirchen hilft unter 02251 80621, auch zu den Fragen, die andere Kommunen betreffen. Und noch der wichtige Hinweis: Natürlich besteht schon die Möglichkeit, beim Einkauf Müll zu sparen oder direkt auch vor Ort zu entsorgen! (www.brh-euskirchen.de)

 

 

 

 



 

 

 

Treffen mit Senioren Union

Ein konstruktiver Austausch bei der Senioren-Union

(Euskirchen) Gutbesucht war das Café Kramer, als die Senioren-Union nach langer Corona- und Flut-Pausen wieder einmal zu einem politischen Frühschoppen eingeladen hatte. Dabei wurden die Interessen des Seniorenverband BRH durch Regina und Gerd Weinand sowie Hans Burggraf vertreten.
Gastgeber war die von Hubert Dobers geführte Senioren-Union, die dazu den Landtagsabgeordneten Klaus Voussem als Gesprächspartner gerufen hatte. Es war von Beginn an alles auf eine gute und offene Gesprächsrunde ausgerichtet und die rege Diskussionsbereitschaft zu verschiedenen Themen wie unter anderem zu den Themen wie Pflege und Trickbetrüge bei älteren Menschen machte deutlich, wie wichtig solch ein Meinungsaustausch empfunden wird.
Das Treffen nutzte der BRH auch dazu, sich mit der Vertretung von SIE - Senioren in Euskirchen – Claudia Aulmann und Hans-Werner Pütz zu aktuellen Themen auszutauschen. Rasch wurde dabei deutlich, dass es viele gemeinsame Handlungsbereiche gibt und man darin mehrheitlich auf einer Linie liegt. Bei dem konstruktiven Austausch vermittelte sich deutlich ein gutes Miteinander beim Thema wirkungsvolle Seniorenarbeit. www.brh-euskirchen.de

 

Parken für Behinderte

Aktuell: Kostenfreies Parken für Behinderte in Parkhäusern

(Euskirchen) Einen konstruktiven partnerschaftlichen Dialog mit dem Sachgebietsleiter der Stadt Euskirchen, Achim Könn, zuständig auch für Verkehrsangelegenheiten, nutzte BRH-Vorsitzender Hans Burggraf vom Seniorenverband BRH, um mit dem Fachmann - wenn es um verkehrsrechtliche Anordnungen geht - einige dem BRH immer wieder vorgetragenen Sorgen der älteren Menschen anzusprechen. Diesmal geht es um die Behindertenparkplätze in der Kreisstadt und um das kostenfreie Parken für mobilbeeinträchtigte Menschen.
Dazu wurde dem BRH bestätigt, dass es richtig ist, dass in der Innenstadt eine ausreichende Anzahl an Behindertenparkplätzen vorgehalten wird. Jeder Berechtigte kann dort kostenfrei parken. Auch auf den normalen bewirtschafteten Parkflächen ist für Behinderte mit entsprechender Parkerlaubnis das Parken kostenfrei.
Ein besonderes Problem wurde von einem BRH-Mitglied aufgezeigt. Es geht um kostenfreies Parken in den städtischen Parkhäusern. Dazu ergab die Erörterung: In den Parkhäusern kann schlichtweg aus technischen Gründen kein kostenloses Parken angeboten werden! Die Begründung des Fachmannes: „Die Schranke kann nicht wissen, dass der oder die Fahrzeugführer über eine Parkberechtigung verfügen!“
Möglich wäre danach das kostenlose Parken in Parkhäusern nur dann, wenn die Sonderparkplätze vor der Schranke angeordnet wären, was aber nicht der Fall ist. Außerdem dürfte das Ordnungsamt der Stadt dort auch nicht kontrollieren, was wieder zu Missbrauch führen würde. Der Rat der Stadt: Der berechtigte Personenkreis sollte die vorhandenen kostenlosen Straßenparkflächen nutzen! Mit seiner Information in den BRH-Mitgliederkreisen hat der Seniorenverband BRH dazu aufgerufen, sich mit Lösungsvorschlägen für das Problem „kostenfreies Parken für Behinderte in Parkhäusern“ einzumischen. (www.brh-euskirchen.de)


 

 

Steigende Energiekosten

Der Seniorenverband BRH sorgt sich wegen den steigenden Energiekosten

(Euskirchen) Angesichts der ständig steigenden Energiepreise macht sich der Seniorenverband BRH Sorgen um die wachsende finanzielle Last der älteren Menschen. Es steigt die Befürchtung, dass die Versorger zu Gas- und Stromsperren greifen müssen, zumal ein Ende der Entwicklung noch nicht abzusehen ist.

Deshalb hat sich der Seniorenverband BRH an den regionalen, großen Strom- und Gas-Versorger e-regio, Energie für die Region, mit der Frage gewandt, ob man nicht schon im Vorfeld solcher harten Maßnahmen gemeinsam mit dem Ziel, Sperren zu verhindern, tätig werden kann. Der BRH vertritt schon die Meinung, dass neben der Miete Zahlungen für Strom und Gas immer Vorrang haben sowie regelmäßig und pünktlich überwiesen werden sollten, sieht aber auch die dringende Notwendigkeit, dass angesichts der finanziell ohnehin angespannten privaten Haushalte gerade für älterer Menschen nach Hilfen gesucht werden muss.

Eine Hilfe sieht der BRH in einer gesetzlichen Ausnahmeregelung von Sperren, die finanziell angespannten privaten Haushalten in der Corona-Pandemie helfen könnte. Bei seinen Überlegungen stellt der BRH zudem die Frage in den Raum, dass man in dieser Zeit die Grenze eines Zahlungsrückstands, ab der der Versorger Strom und Gas abklemmen kann, deutlich erhöht.

Der BRH ist zuversichtlich, dass man zu einem Einvernehmen kommt und führt als Begründung an, dass eine Energiesperre zu verhindern leichter zu bewerkstelligen ist, als einen gesperrten Anschluss wieder freizuschalten. Einmal abgesehen davon, dass bei einer Sperre der ältere Mensch in der eigenen Wohnung wohnungslos würde. Um diese besondere Härte zu vermeiden, setzt der Verband auch darauf, dass sich die Versorger relativ kulant zeigen. Insbesondere dann, wenn der der ältere Mensch glaubhaft darlegen kann, dass er seiner Zahlungsverpflichtung noch nachkommt.

Der BRH rät den betroffenen Menschen auch, bei finanziellen Schwierigkeiten möglichst frühzeitig - also bevor Rechtsanwälte und andere Schuldnerberatungen tätig werden müssen - Kontakt mit dem Versorgungsunternehmen oder auch mit Einrichtungen - die sich um Belange älterer Menschen kümmern - aufzunehmen: Je früher, desto besser sind die Erfolgsaussichten, eine gemeinsame Lösung zu finden. (www.brh-euskirchen.de)

 

Brief an Bürgermeister

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reichelt,

der Seniorenverband BRH NRW wünscht Ihnen und denen, die zu Ihnen gehören und Ihnen am Herzen liegen noch nachträglich ein neues Jahr 2022 mit einem zufriedenen Leben in aller Buntheit und Vielfalt, in Erfolge und Freude, in etwas Glück und natürlich in guter Gesundheit!

Zudem möchten wir Ihnen einen Antrag mit der Bitte vorlegen, diesen dann mit Ihrer Zustimmung den zuständigen Stellen befürwortend weiterzuleiten bzw vorzulegen.

Es geht um die Haltestellen Kuchenheim ‘An der Fuhr’. Gleich eine ganze Reihe von älteren Menschen haben uns in den letzten Tagen darauf aufmerksam gemacht, daß hier bei beiden Haltestellen ein für dringend erforderlich gehaltener Wetterschutz fehlt.

Unser Antrag zielt daher darauf ab, zu prüfen, ob man hier nicht an beiden Haltestellen das Aufstellen eines überdachten Wetterschutzes vorsehen kann. Die beiden Haltestellen liegen sich gegenüber, in Richtung Flamersheim/Kirchheim an Haus Nr. 4, in der Gegenrichtung an Haus Nr. 1.

Nach unserem Kenntnisstand ist aus Sicht verschiedener Kriterien der Antrag begründet, insbesondere aber wegen den uns genannten zusteigenden Fahrgastzahlen und den in der Nähe vorhandenen bedeutsamen Einrichtungen wie Ärzte, Apotheke und Supermarkt.

Bei den zusteigenden Fahrgästen dürfte es sich um gemischte Altersgruppen handeln, dennoch ist auffällig, dass die Antragsbegründungen von älteren Menschen kamen, die angaben, ärztliche Versorgungen – in Flamersheim und Euskirchen angesiedelt – aufsuchen zu müssen.

Die Haltestellen liegen im geschlossenen Ortsbereich. Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass neben den Kosten für die beantragte Maßnahme – die wohl bezuschusst werden kann – sich auch die Unterhaltungskosten – die stets nicht außer Acht gelesen werden dürfen – in Grenzen halten.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans Burggraf

Vorsitzender

 

Und die Antwort kam prompt:

 

dem BRH Vorstand zur Kenntnisnahme

auf unseren Antrag „Haltestelle Fuhr“ hat der Bürgermeister sehr (super)schnell reagiert und im Zuge der Erledigung hat der Stadtverkehr Euskirchen bereits eine umfassende Darstellung vorgelegt.

Die Stadtverkehr Euskirchen GmbH ist als 100 %-ige Tochter der Stadt von ihr mit dem barrierefreien Haltestellenausbau im Stadtgebiet beauftragt.

Die wichtigste Information vorab:  Eine Wartehalle war geplant, wurde allerdings aufgrund von Einwändungen der Anlieger (!!) nicht aufgestellt!

Zudem wurden die beiden Haltestelle „Auf der Fuhr“ in beiden Richtungen bereits barrierefrei umgebaut. Es wäre sicher zweckmäßig gewesen, wir hätten uns dann damals bei den Umbaumaßnahmen eingemischt. Wir brauchen deshalb aber nicht schuldbewusst zu sein.

Wir haben heute die Zusicherung vom zuständigen Herrn Anno Schichler-Koep, Stadtverkehr Euskirchen, dassman nun versuchen wird, über eine erneute Förderung die Haltestellenstandorte mit einer Wartehalle auszustatten. Ich habe für den BRH gedankt und darum gebeten, dass man uns über den weiteren Fortgang des Anliegens informiert hält. Es steht die Aussage des Stadtverkehrs: „Sehr wohl ist uns bewusst, dass es einen Bedarf für Wartehallen an diesem Standort tatsächlich in beide Richtungen gibt.“

Wir müssen allerdings auch die Aussage des Stadtverkehrs akzeptieren: „Eine kurzfristige Umsetzung können wir jedoch aus den dargestellten Gründen nicht in Aussicht stellen.“ Es gilt aber auch die Zusage: „Bitte seien Sie versichert, dass wir das Thema ‘auf dem Schirm‘ haben.“

Freundlichen Gruß

 

 

 

Vorstandsversammlung

Seniorenverband BRH beschäftigte sich mit einer Vielzahl von Seniorenthemen

(Euskirchen) Auf einer öffentlichen Vorstandsversammlung blickte der Seniorenverband BRH auf ein Jahr voller Herausforderungen zurück, das dennoch dank den erheblichen Anstrengungen ehrenamtlicher Kräfte gemeistert wurde. Das Fazit wurde so zusammengefasst: Pandemie und auch Flutwelle ließen viel Leid zurück und immer gab es ältere Menschen, die Hilfe brauchten, auch einsam waren und oft sogar kaum das Notwendige zum Leben hatten. Dennoch sei es gelungen, möglichst viele Menschen zu verbinden, zu vernetzen oder auch zusammenzubringen.

 

(Foto - Vize-Vorsitzender Joachim Dürer (re) – hier mit Vorstand und Tourenleitung Volker Lohmeyer, Birgit Lorbach, Gerd Weinand, Georg Brölingen und Wolfgang Weber (von li) – informierte zum Thema Sicherheit als sachkundiger Bürger und Mitglied des Polizeibeirats.)

 

Das Treffen bewegte wieder eine Vielzahl von Seniorenthemen, das sind nicht nur die verbandspolitischen Dinge. Der Seniorenverband BRH ist im Deutschen Beamtenbund der einzige Fachverband, der sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmert und immer wieder versucht, den Mitgliedern in rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen zur Seite zu stehen. Er begleitet ältere Menschen in ihrem Alltag, liefert Ratschläge um Tagesgeschehen, um Vorsorge, Pflege, Bewegung und vieles mehr.

Da ist auch das Sorgentelefon, ein Schutzwall gegen alle Versuche, die ältere Generation zu benachteiligen. Es wurde auch im letzten Jahr wieder stark in Anspruch genommen, das dafür existierende tägliche Beratungstelefon bietet einen Ansprechpartner, der – wenn Fragen zu Alltagssorgen plagen – Rede und Antwort steht. Damit bietet der BRH für viele Senioren auch immer wieder kleine Glücksmomente in ihrem Tagesablauf.

Es gibt auch das wegen der Förderung der Altenhilfe als gemeinnützig anerkannte BRH Bildungswerk. Es hat sich in dem Berichtszeitraum wieder auf vielfältiger Weise engagiert, wenn es um die Förderung der Seniorenarbeit geht und finanziert sich durch Spenden. Dank dieser Einnahmen kann älteren Menschen geholfen, Initiativen zu Gunsten der Seniorenarbeit unterstützt und somit ein Verbandszweck des BRH erfüllt werden.

Und da sind die BRH Touren, auf Wünsche der Senioren ausgerichtet und für ältere Menschen regelmäßig finanzierbar. Erlebnisse rund um die Veranstaltungen „Urlaub ohne Koffer“ verdichten Ereignisse in der Gemeinschaft für die Teilnehmer immer wieder zu einem wunderbaren Lebensgefühl. Corona machte hier aber fast alle Vorhaben zu einem echten Debakel, interessante Ziele wie Besuch von Holiday on Ice,  Starlight Express, oder auch ein Trip zum Gasometer Oberhausen mussten storniert werden.

 

(Foto - Tourleitung Hartmut Behrendt (mi) – hier mit Vorstand Günter Dahlem, Stephanie Behrendt und Karin Olschewski (von li) – berichtete über den erfolgreichen Senioren-Beuch in Amsterdam.)

 

Das aktuelle Treffen befasste sich aber auch mit gegenwärtigen Sachthemen, die einfach wegen der Bedeutung für ältere Menschen nicht mit Corona und Hochwasserkatastrophe überfrachtet werden durften. Da ging es um das Thema Sicherheit, Mobilität, eigenes Zuhause bei gesteigerten Energiekosten und die Gesundheitsvorsorge. Die Sorge um die zukünftige Versorgung sowohl für Rentner als auch für Versorgungsberechtigten prägte die Diskussion. Mit der Landtagswahl am 15. Mai im Auge und der Befürchtung ‘Ältere Menschen drohen unter die Räder zu kommen‘ startete der BRH eine Initiative. Sie wird sich in den nächsten Tagen verstärkt mit der Frage ‘Will man wirklich den älteren Menschen für 2022 Bescheidenheit verordnen?‘ kritisch beschäftigen. (www.brh-euskirchen.de)

Voller Humor...

... und ganz schön weise

(Köln/Euskirchen) 96 Jahre jung, voller Humor und ganz schön weise! So fällen die Rheinländer ein Urteil über einen Kölner, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes gehört. Und dieser authentische Vertreter der Domstadt gestaltete kürzlich im bekannten „Gaffel am Dom“ mit vielen Freunden seinen 96. Geburtstag (Anm.: Der 95. musste wegen Corona ausfallen!). Die Rede ist von der

Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus, auch ein Freund des BRH.

Die Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus ist seit vielen Jahren ein Freund des BRH NRW. (s. Foto)

Auf seinem Feiertag gab der Karnevalist der 1. Garde seinen Geburtstagsgästen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Es gab noch keine bessere Zeit, als heute zu leben.“ Zahlreiche Freunde und bekannte Weggefährten hatten sich im Schatten des Kölner Doms zur Gratulation getroffen. Musste die Geburtstagssause zum 95. noch wegen der Pandemie „pausieren“, „genossen“ jetzt die Teilnehmer der Feier den Menschen Ludwig Sebus, der sich in bester gesundheitlicher Verfassung unter sein Volk mischte. Zu den Gratulanten gehörten bekannte Gesichter in NRW, wie etwa Hans Süper vom Colonia Duett. Lotti Krekel, Rednerlegende Gerd Brück, Sänger der Bläck Fööss und Brings sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der Seniorenverband BRH war auch dazu eingeladen, nicht ohne Grund: Gehört der Jubilar doch seit vielen Jahren zu den BHR Fans und ist Stammgast bei vielen BRH-Veranstaltungen. In Köln vertrat den BRH neben dem Ehren-Vorsitzenden Hans Burggraf auch das ‚echte Kölsche Mädchen‘ und BHR-Mitglied Uschi Küpper.

 

 

BRH-Mitglied Uschi Küpper gehörte zu den Geburtstagsgästen, überbrachte Grüße der Senioren und nutzte dabei die Gelegenheit zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit dem Jubilar.... (s. Foto)

Die nutzte natürlich das Treffen zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit Ludwig Sebus. Und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper nicht aus. Süper ist bundesweit bekannt, er trat mit seiner „Flitsch“ (Anm.: Kölsche Bezeichnung für eine Mandoline) immer gemeinsam mit Hans Zimmermann, später Werner Keppel (Anm.: „Datt Ei!“) im vielen TV-Beiträgen als Colonia Duett auf.(www.brh-euskirchen.de)

 

 

 

……und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper vom Colonia Duett nicht aus. (s. Foto)