Spargelessen

Schönster und gelungenster Ausflug des Seniorenverbands BRH

Was für eine tolle Tour „Urlaub ohne Koffer“! Schon beim Start im vollbesetzten Bus ab Bahnsteig Euskirchen war die Stimmung phantastisch, alle hatten sich wohl auf diesen Tag gefreut. So wurde die Tour ins Dreiländereck Richtung Maastricht, gerade einmal 30 Kilometer von Aachen entfernt, zu einem der schönsten und gelungensten Ausflüge des Seniorenverbands BRH. Alles lief perfekt, auch dank der Tourleitung von Karin Olschewski.

Auftakt bot zunächst ein Stopp in Maastricht auf dem großen Freitagsmarkt und er wurde zum Erlebnis: Es ist schon erstaunlich, was man in der Universitätsstadt im äußersten Süden der Niederlande in kurzer Zeit alles erleben kann. Es blieb nicht bei dem Schlendern über den Markt, wo man über Käse-, Fisch- und Tulpenangebot staunte. Es gab zahlreiche weitere Highlights (Lichtblicke). Einige kamen bis zur Servatius Basilika, spazierten durch das älteste Stadttor des Landes „Helpoort“ (Höllentor) und überquerten noch die Sankt-Servatius-Brücke, die älteste Fußgängerbrücke der Niederlande, zu schönen Shops, Cafés und Restaurants. Es wurde zu einem perfekten entspannten Schauen…..

Dann ging es weiter zum eigentlichen Höhepunkt des Tages: Zum Kosten des feldfrischen Spargels aus dem Selfkant im Hensges-Hof in Havert und zum Motto “Spargel so viel man wollte, so viel man konnte“. Die Senioren genossen den Spargel als die absolute Köstlichkeit. Fazit der Senioren, die voll des Lobes waren: „Der Hof Hensges bot einen delikaten Maigenuss, hier scheint die Spargelzeit in vollem Gange!“

So hatten die BHR-Teilnehmer also wieder einmal einen höchst unterhaltsamen Tag, zumal auch das Wetter mitspielte. Karin Olschewski: „Der Wettergott hatte es wirklich gut gemeint, die Sonne schien und so kalt wie in Euskirchen war es auch nicht."

Busfahrer Ömir fuhr sicher und erwies sich als besonders höflicher Chauffeur. Die Senioren zeigten sich dankbar. Letztlich kommt hier Teilnehmer Lothar Paasbach noch zu Wort: „Es war wieder einmal ein großartiger toller Tag mit dem Seniorenverband und wir alle wünschen eine Fortführung der Touren des BRH.“

Das Foto hat uns Karin Olschewski mitgebracht.

 

Hausärzte

BRH zum Thema Hausärzte

(Eifel) Auf der Sitzung der Landesseniorenvertretung NRW im Landeskriminalamt trug der Seniorenverband BRH ein altes, immer wieder hochkochendes BRH-Thema vor: Es wird einfach zu wenig für den Hausärztemangel getan!

 Der BRH: Es gibt gerade im ländlichen Bereich schlechte Versorgungsquoten, obwohl NRW jetzt als einziges Land eine Landarztquote eingeführt hat. Die ausgesprochen „miese“ Situation habe inzwischen auch das neue Bundesarztregister bestätigt.

 Der BRH will nicht locker lassen, bei jeder Gelegenheit auf die Situation mit Schwerpunkt ländlicher Bereich hinzuweisen. Die lokalen Medien griffen nun auch dieses Thema auf und berichten von einem Euskirchener Ärztedialog. Danach wird zum Thema hausärztliche Versorgung berichtet, dass es allein in  Teilen des Kreisgebietes derzeitig 15 vakante hausärztliche Sitze gibt.  So liege der hausärztliche Versorgungsgrad im Raum Euskirchen bei nur 90 Prozent. (www.brh-euskirchen.de)

 

Auf dem kroatischen Jakobsweg „Camino Croatia““

Der Euskirchener Gerd Weinand, Tourenleiter und Vorstand des Seniorenverband BRH Euskirchen, suchte als Pilger eine neue Herausforderung und fand sie auf dem kroatischen Jakobsweg „Camino Croatia“. Jetzt kann er von einer beeindruckenden Pilgerroute berichten.

Der Weg startete in Marina, nördlich von Split, und endete in Pirovac. Die Strecke beträgt ca. 130 km. „Wenn man sich nicht verläuft,“ schränkt der Berichterstatter augenzwinkernd ein. Entgegen der Beschreibung im Internet ist der Weg nämlich so gut wie nicht gekennzeichnet. Es gibt keine Herbergen, auf der gesamten Strecke traf Weinand keinen einzigen Pilger.

Bereits im 13. Jahrhundert machten sich Pilger im jetzigen Kroatien auf den Weg nach Santiago de Compostela. Aber erst 2022 wurde dieser Pilgerweg wieder "ins Leben gerufen". Die Wege sind sehr schwierig zu gehen, viel Geröll und unwegsames Gelände. „Aber da muss man durch, wenn man sich einmal dafür entschieden hat. Und aufgeben geht gar nicht,“ berichtet Weinand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal habe er sich böse verlaufen und auch nichts mehr an Getränken vorrätig gehabt. Sein Glück: In einer einsamen Ortschaft wurde er dann von einer freundlichen Familie zum Essen und Trinken eingeladen. In Šibenik konnte er zudem zwei Tage in einem Franziskanerkloster bei Pater Josip Ivanović verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Resümee des Pilgers berichtet vom guten nicht zu heißen Wetter in der ersten Jahreshälfte, von den freundlichen und hilfsbereiten Menschen. …..und alles sei sehr teuer geworden. Für eine Übernachtung müsse man als Pilger zwischen 50 und 70 € kalkulieren, selbst ein „Essen gehen“ sei inzwischen teurer als Zuhause. Belohnt werde man aber mit einem wunderschönen Land mit traumhaften Stränden.

 

Begonnen hatte für Weinand alles mit einer ersten Pilgerreise 2009, es ging auf dem Camino Francés, dem klassischen Jakobsweg von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Danach packte ihn dann das Pilgerfieber erst recht. So war er in den Jahren darauf auf dem Franziskusweg in Italien, auf dem Olavsweg in Norwegen, auf dem Ignatius von Loyolaweg in Spanien, dem St. Patrick`s Weg in Irland, dem West Highland Way in Schottland, dem ökumenischen Pilgerweg auf der Via Regia, der königlichen Straße und zuletzt auf der Via Baltica durch Estland, Lettland und Litauen. Der BRH ist stolz auf sein Mitglied: „Da darf man getrost für unsere Region von einem Rekord-Pilger sprechen!“ Und es soll ja auch noch lange nicht Schluss sein. Pläne liegen zu Hause bei Weinands in der Schublade. (www.brh-euskirchen.de)

 

Touren-Begleiterinnen und -begleiter gesucht

Ein freundliches Hallo in die große BRH-Familie,

und ein Anliegen der besonderen Art!

Suchen Sie eine neue kleine Herausforderung in einem überaus interessanten Aufgabenfeld?

Dann haben wir ein Angebot für Sie:

Der Seniorenverband BRH sucht nämlich für seine Tagestouren „Urlaub ohne Koffer“ Touren-Begleiterinnen und -begleiter.

Ist das Interesse geweckt? Dann suchen wir genau Sie!

Das Angebot richtet sich an jene, die gerne auch einmal unterwegs sind, sich mit unserer Region, in der sie leben, gerne auch auseinandersetzen.

Ist es so, dann ist man auch für die Aufgabe einer(s) Reiseführerin/Reiseführers gut geeignet.

Eine schulische oder berufliche Vorbildung ist nicht erforderlich ist. Es müssen keine Ausflüge und Besichtigungen organisiert werden, es sollen z.B. keine Stadtführungen übernommen werden.

Zu den Aufgaben eines BRH-Tourenbegleiters gehört im Wesentlichen, dass bei den BRH-Veranstaltungen die Planungen so gut wie möglich eingehalten werden. Es sollte auch Hilfe angeboten werden, wenn Teilnehmer diese auf einer Tour benötigen, spontan Fragen stellen.

Dafür aber trifft man dann auch auf Menschen, die einem unmittelbar dankbar sind. Auch wird man selbst belohnt mit einem echten Raus aus dem grauen Alltag.

Es ist also auch eine Aufgabe, die beglückend und bereichernd ist. Geht es also im Wesentlichen um eine „Arbeit“, die in der Regel dort stattfindet, wo die Welt schön und interessant ist.

Für die Ausübung des Reisebegleiter-Jobs gibt es auch keine Altersgrenze!

Für die Leistung am Tourtag gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung, zudem ist die Teilnahme an der Tour selbst kostenlos.

Wenn wir nun Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen. Wir werden Sie dann zur nächsten öffentlichen Vorstandssitzung einladen und weitere Informationen zur Tätigkeit und zu den Konditionen mit Ihnen ansprechen.