Gruß des Erdmännchens

„Un et rähnte wie en Bies“

(Euskirchen) Es sollte ein so schöner Programmpunkt werden, als der Seniorenverband BRH mit einer größeren Gruppe mittels DB nach Köln startete. Dass es nur ein  Farbtupfer wurde lag dann am Wetter, das diesmal nicht mitspielen wollte.

Aber, der Reihe nach: Mit Tourleiterin Birgit Lorbach ging es zunächst in die Kölner Flora, einst nach den Entwürfen des Bonner Gartenarchitekten Peter Josef Lenné eröffnet und heute wieder ein Genuss der Gartenkunst. Bei dem Besuch der verschiedenen Gartenstile und Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde wurden die Senioren von herrlichem Sonnenschein und warmen Wetter begleitet. Die Folge: Vieles erstrahlt in wunderschönen Farben, auch wenn die Gewächshäuser noch geschlossen sind.

Für den ganz großen Urlaubstag nach dem Motto „Ene Besuch em Zoo... nä wat is dat schön!“ war dann leider das Wetter zweigeteilt. Der Kölner Zoo präsentierte sich anfangs in seiner bekannten Art als drittältester Tierpark Deutschlands mit mehr als durchaus sehenswerten 500 Tierarten aus allen Kontinenten und schön gestalteten Parkanlagen. Aber aus dem „bärenstarken Besuchstag“ wurde dann doch kein so richtiger Wohlfühlort, weil der Regen den Besuchern einen dicken Strich durch die Rechnung machte. So kam es dann, dass manch einer denRingelschwanzmungo mit dem willkommenen Nachwuchs schon gar nicht mehr entdecken konnte. Statt „Urlaub ohne Koffer“ dachte man eher an den Kölner Karl Berbuer „Un et rähnte wie en Bies“!

Dennoch zitieren wir gerne, wenn Karin Olschewski - die auch Fotos mitbrachte - berichtet, dass der Tag die Zustimmung der Tour-Teilnehmer fand und Brigitte Schmitz das gerne bestätigt: „Ich habe meine erste Reise mitgemacht und es hat mir sehr gut gefallen!“ …..und sie hat sich prompt für die nächste „Tour ohne Koffer“ schon wieder angemeldet.

Und dieser Tag „Urlaub ohne Koffer“ führt am 13. Juli in die Landeshauptstadt Düsseldorf und dort in den neuen Medienhafen. Jedermann/frau ist zur Mitfahrt eingeladen, gestartet wird ab Bahnhof Euskirchen. Ferner warten danach ein Besuch des Kölner Melaten-Friedhofs und ein Erlebnistag auf dem Biggesee. Wer mehr zu den BRH-Touren „Urlaub ohne Koffer“ wissen möchte, Infos gibt es unter 02251 80621.(www.brh-euskirchen.de)

 

 

(Foto: Den Gruß des Erdmännchens aus dem Kölner Zoo brachte BRH-Mitglied Karin Olschewski mit.)

 

Gesprächszirkel für Frauen

Seniorenverband BRH mit neuem Gesprächszirkel

(Euskirchen) Unter der Überschrift „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“ hatte der Seniorenverband BRH erstmalig eine Frauenrunde im Café Kramer in Euskirchen gestartet. Ziel dieses Gesprächs war ganz einfach in lockerer Form abseits von gepressten Tagesordnungen einmal ins Gespräch zu kommen. Und es sollte auch ein Versuch sein, gewisse Themen des Alltags durch gegenseitigen Austausch besser zu verstehen.

Mit über zehn Teilnehmerinnen hatte der erste Tisch ohne persönliche Einladungen ein erstaunlich großes Publikum angezogen. Es waren Frauen mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen zusammengekommen, die dann aber dennoch nicht die Kommunikation zur ganz großen Herausforderung machten. Zumal man sich hin und wieder selbst an einem Tisch in großer Runde auch in kleinen Gesprächszirkeln in unmittelbarer Nachbarschaft traf. An diesem Gespräch nahmen aus dem BRH Vorstand auch Karin Olschewski und Leni Schömer teil.

Wer schon einmal an einer solchen Gesprächstreffen teilgenommen hat weiß, dass vor allem ihre Moderation einen großen Beitrag zu Erfolg leistet. Und dazu muss man sagen, dass Organisatorin und BRH-Mitglied Birgit Lorbach ihre Rolle sehr gut ausfüllte. Kein Wunder also, dass sie sich über den guten und konstruktiven Verlauf des Zusammenkommens zufrieden zeigte. „Mir war bei diesem Treffen eigentlich wichtig, dass man sich nach der schwierigen Corona-Zeit mal wieder sehen konnte und einfach - wie es in der Einladung hieß – „verzalle, laache on klaafe“ konnte.

Dafür, dass sich nicht alle kannten, wurde viel erzählt. Am Ende herrschte in dieser Gesprächskreis Einvernehmen: Diese Reihe soll fortgesetzt werden. Wenn auch an anderer Tagungsstätte, weil die Kulisse des Cafés als lautstark und manchmal störend empfunden wurde. Gleichwohl: „Wir wollen dieses Zusammentreffen auch in Zukunft weiter pflegen“, versicherte Birgit Lorbach. Insgesamt sahen auch die Teilnehmerinnen in künftigen Gesprächsrunden ein überaus wertvolles Instrument für einen erfolgreichen und unterhaltsamen Austausch. Der BRH Euskirchen wird die Initiative weiter unterstützen. (www.brh-euskirchen.de)

 

 

(Foto: BRH-Mitglied Birgit Lorbach moderierte den ersten Gesprächszirkel für Frauen)

 

Urlaub ohne Koffer nimmt Fahrt auf

(Euskirchen) Die Aktion „Urlaub ohne Koffer“ des Seniorenverband BRH Euskirchen hat Fahrt aufgenommen. Zu einem großen Erfolg wurde bereits der Besuch von Monschau. Mit von der Partie waren zwanzig ukrainische Flüchtlinge, denen mit Unterstützung der Sparda Bank ein interessanter Tag nahe der belgischen Grenze im Nationalpark Eifel geboten wurde. Zu einem richtigen Urlaubstag wurde dann auch für etwa fünfzig Senioren der Besuch im Kölner Hänneschen Theater. „Es wurde viel gelacht und die Zeit am Eisenmarkt war wie ein richtiger Urlaubstag“, berichten die Teilnehmer.

Im Wonnemontag Mai geht es jetzt weiter mit „Urlaub ohne Koffer“. Am Mittwoch, 18. Mai 2022, hat Birgit Lorbach zur ersten Runde „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1.“ bei Kaffee und Kuchen ins Cafe Kramer eingeladen (14 Uhr). Geplant ist ein lockeres Gespräch mit Gedanken zu früher und jetzt, auch gerne der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Dabei soll natürlich viel gelacht werden. Telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02443 9047641 ist erforderlich.

Am Mittwoch, 11. Mai 2022, wartet schon ein Besuch des Gasometer Oberhausen „Das zerbrechliche Paradies“. Es geht mit Tourleiterin Karin Olschewski auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde.

Der Mittwoch, 8. Juni 2022, bringt eine Tagesfahrt die Teilnehmer zunächst zur Kölner Flora, dann zum Kölner Zoo. Die Flora ist der Botanische Garten der Stadt Köln. Gegen Mittag stattet man dann Erdmännchen und Co. einen Besuch ab.

Am Dienstag, 2. August 2022, sind die Senioren zu Gast bei Millowitsch und Ostermann. Es geht auf einen Sparziergang der besonderen Art zu erlebten Geschichten und Geschichte. Der Kölner Melaten-Friedhof wird die Senioren in den in seinen Bann ziehen.

Wer mehr zum Programm des BRH „Urlaub ohne Koffer“ haben möchte: Informationen gibt es unter 02251 80621.

 

Tagesbesuch von Monschau

Flüchtlinge erlebten schönen Tag in Monschau

Es war ein Ausflug, an den alle Teilnehmer sicher noch oft und gerne zurückdenken

(Euskirchen) „Auch wir sind nicht machtlos, können etwas bewirken!“, entschied sich der Seniorenverband BRH Euskirchen für eine wohlmeinende Geste in schwierigen Zeiten. So wurden mit Unterstützung der Sparda-Bank, Filiale Euskirchen, bei der Tour nach Monschau, Plätze zur Mitfahrt ukrainischen Flüchtlingen angeboten. Den Neubürgern, die eine Bleibe in städtischen Gemeinschaftsunterkünften sowie in privater Aufnahme fanden, waren eingeladen, kostenlos einen Tag an einem interessanten Ziel zu erleben. Das Projekt bestand darin, dass neben der Fahrt auch die Kosten am Veranstaltungstag übernommen wurden. „Dafür danken wir insbesondere Bank-Filialleiter Ralf Klinkhammer, der spontan seine Hilfe zusagte“, hebt der Seniorenverband – dessen Ziel es war, die aktuelle Situation der Flüchtlinge durch neue Eindrücke etwas zu verbessern – hervor. Die Betreuung den Tag über hatte BRH-Tourleiterin Karin Olschewski übernommen, unterstützt wurde sie von Dolmetscherin Olesya Barkmann.

Gut einen Monat nach dem von Wladimir Putin ausgelösten Überfall Russlands auf seinen westlich gelegenen Nachbarn gibt es inzwischen mehr als 230 000 Geflüchtete aus der Ukraine. In Euskirchen sind alleine etwa 120 ukrainische Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. „Es gab natürlich Sprachschwierigkeiten, so habe ich nochmal mein Englisch rausgekramt“, berichtet die BRH-Ehrenamtliche von den ersten Kontakten, die Dolmetscherin habe das aber alle sehr gut gemeistert.

 

 

 

 

So wurden viele schöne Eindrücke gesammelt. Es kam auch Freude auf, als der Gastronom mittags den kleinen Teilnehmern – es waren auch zwei Kinder dabei – spontan Fritten statt deutscher Küche servierte und die BRH-Senioren wie selbstverständlich Getränkekosten übernahmen. Noch einmal  Olschewski: „Ich hatte den Eindruck, dass es allen gut gefallen hat, auch den Kindern. Viele haben sich beim Aussteigen mit ‘Spasibo‘ bedankt, alles sei gut, sei schön gewesen. Insgesamt also ein gelungener Tag, auch die BRH-Pensionäre waren zufrieden.“

Im Rahmen der Betreuung der ukrainischen Flüchtlingen ging das eigentliche Angebot „Urlaub ohne Koffer“ diesmal mit dem Ziel ‘Monschau‘  keineswegs unter. Dazu bot die Stadt nahe der belgischen Grenze im Nationalpark Eifel mit dem mittelalterliches Zentrum mit Fachwerkhäusern und der Burg Monschau sowie dem ‘Rote Haus‘ und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten schöne Eindrücke.

 

 

 

 

 

 

 

Dazu war das erste Ziel, die weltgrößte Welt der Sandskulpturen mit dem Blick auf Europa eine Attraktion. Zwanzig professionelle, internationale Sandkünstler haben wirklich beeindruckende und sehr detaillierte Skulpturen geschaffen. Jeder Besucher - egal ob jung oder alt – kommt da ins Bestaunen.

 

Nach dem Mittagstisch besuchte man die römische Glashütte in Monschau und erlebte das uralte Handwerk der Glasbläserei. Ein Glasbläser demonstrierte sein Handwerk meisterlich und ließ trotz Sprachbarrieren miterleben, wie aus einer glühenden Masse durch geschicktes Ziehen, Kneifen und Blasen eine hübsche Glasfigur entsteht. Fazit: Auch diese BRH-Tour wurde zu einem Erfolgserlebnis. (www.brh-euskirchen.de)

 

(Beim Tagesbesuch von Monschau blieb auch noch Zeit für Erinnerungsfotos und manchen Jux.)

 

 

 

Brief an Bürgermeister

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reichelt,

der Seniorenverband BRH NRW wünscht Ihnen und denen, die zu Ihnen gehören und Ihnen am Herzen liegen noch nachträglich ein neues Jahr 2022 mit einem zufriedenen Leben in aller Buntheit und Vielfalt, in Erfolge und Freude, in etwas Glück und natürlich in guter Gesundheit!

Zudem möchten wir Ihnen einen Antrag mit der Bitte vorlegen, diesen dann mit Ihrer Zustimmung den zuständigen Stellen befürwortend weiterzuleiten bzw vorzulegen.

Es geht um die Haltestellen Kuchenheim ‘An der Fuhr’. Gleich eine ganze Reihe von älteren Menschen haben uns in den letzten Tagen darauf aufmerksam gemacht, daß hier bei beiden Haltestellen ein für dringend erforderlich gehaltener Wetterschutz fehlt.

Unser Antrag zielt daher darauf ab, zu prüfen, ob man hier nicht an beiden Haltestellen das Aufstellen eines überdachten Wetterschutzes vorsehen kann. Die beiden Haltestellen liegen sich gegenüber, in Richtung Flamersheim/Kirchheim an Haus Nr. 4, in der Gegenrichtung an Haus Nr. 1.

Nach unserem Kenntnisstand ist aus Sicht verschiedener Kriterien der Antrag begründet, insbesondere aber wegen den uns genannten zusteigenden Fahrgastzahlen und den in der Nähe vorhandenen bedeutsamen Einrichtungen wie Ärzte, Apotheke und Supermarkt.

Bei den zusteigenden Fahrgästen dürfte es sich um gemischte Altersgruppen handeln, dennoch ist auffällig, dass die Antragsbegründungen von älteren Menschen kamen, die angaben, ärztliche Versorgungen – in Flamersheim und Euskirchen angesiedelt – aufsuchen zu müssen.

Die Haltestellen liegen im geschlossenen Ortsbereich. Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass neben den Kosten für die beantragte Maßnahme – die wohl bezuschusst werden kann – sich auch die Unterhaltungskosten – die stets nicht außer Acht gelesen werden dürfen – in Grenzen halten.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans Burggraf

Vorsitzender

 

Und die Antwort kam prompt:

 

dem BRH Vorstand zur Kenntnisnahme

auf unseren Antrag „Haltestelle Fuhr“ hat der Bürgermeister sehr (super)schnell reagiert und im Zuge der Erledigung hat der Stadtverkehr Euskirchen bereits eine umfassende Darstellung vorgelegt.

Die Stadtverkehr Euskirchen GmbH ist als 100 %-ige Tochter der Stadt von ihr mit dem barrierefreien Haltestellenausbau im Stadtgebiet beauftragt.

Die wichtigste Information vorab:  Eine Wartehalle war geplant, wurde allerdings aufgrund von Einwändungen der Anlieger (!!) nicht aufgestellt!

Zudem wurden die beiden Haltestelle „Auf der Fuhr“ in beiden Richtungen bereits barrierefrei umgebaut. Es wäre sicher zweckmäßig gewesen, wir hätten uns dann damals bei den Umbaumaßnahmen eingemischt. Wir brauchen deshalb aber nicht schuldbewusst zu sein.

Wir haben heute die Zusicherung vom zuständigen Herrn Anno Schichler-Koep, Stadtverkehr Euskirchen, dassman nun versuchen wird, über eine erneute Förderung die Haltestellenstandorte mit einer Wartehalle auszustatten. Ich habe für den BRH gedankt und darum gebeten, dass man uns über den weiteren Fortgang des Anliegens informiert hält. Es steht die Aussage des Stadtverkehrs: „Sehr wohl ist uns bewusst, dass es einen Bedarf für Wartehallen an diesem Standort tatsächlich in beide Richtungen gibt.“

Wir müssen allerdings auch die Aussage des Stadtverkehrs akzeptieren: „Eine kurzfristige Umsetzung können wir jedoch aus den dargestellten Gründen nicht in Aussicht stellen.“ Es gilt aber auch die Zusage: „Bitte seien Sie versichert, dass wir das Thema ‘auf dem Schirm‘ haben.“

Freundlichen Gruß

 

 

 

Vorstandsversammlung

Seniorenverband BRH beschäftigte sich mit einer Vielzahl von Seniorenthemen

(Euskirchen) Auf einer öffentlichen Vorstandsversammlung blickte der Seniorenverband BRH auf ein Jahr voller Herausforderungen zurück, das dennoch dank den erheblichen Anstrengungen ehrenamtlicher Kräfte gemeistert wurde. Das Fazit wurde so zusammengefasst: Pandemie und auch Flutwelle ließen viel Leid zurück und immer gab es ältere Menschen, die Hilfe brauchten, auch einsam waren und oft sogar kaum das Notwendige zum Leben hatten. Dennoch sei es gelungen, möglichst viele Menschen zu verbinden, zu vernetzen oder auch zusammenzubringen.

 

(Foto - Vize-Vorsitzender Joachim Dürer (re) – hier mit Vorstand und Tourenleitung Volker Lohmeyer, Birgit Lorbach, Gerd Weinand, Georg Brölingen und Wolfgang Weber (von li) – informierte zum Thema Sicherheit als sachkundiger Bürger und Mitglied des Polizeibeirats.)

 

Das Treffen bewegte wieder eine Vielzahl von Seniorenthemen, das sind nicht nur die verbandspolitischen Dinge. Der Seniorenverband BRH ist im Deutschen Beamtenbund der einzige Fachverband, der sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmert und immer wieder versucht, den Mitgliedern in rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen zur Seite zu stehen. Er begleitet ältere Menschen in ihrem Alltag, liefert Ratschläge um Tagesgeschehen, um Vorsorge, Pflege, Bewegung und vieles mehr.

Da ist auch das Sorgentelefon, ein Schutzwall gegen alle Versuche, die ältere Generation zu benachteiligen. Es wurde auch im letzten Jahr wieder stark in Anspruch genommen, das dafür existierende tägliche Beratungstelefon bietet einen Ansprechpartner, der – wenn Fragen zu Alltagssorgen plagen – Rede und Antwort steht. Damit bietet der BRH für viele Senioren auch immer wieder kleine Glücksmomente in ihrem Tagesablauf.

Es gibt auch das wegen der Förderung der Altenhilfe als gemeinnützig anerkannte BRH Bildungswerk. Es hat sich in dem Berichtszeitraum wieder auf vielfältiger Weise engagiert, wenn es um die Förderung der Seniorenarbeit geht und finanziert sich durch Spenden. Dank dieser Einnahmen kann älteren Menschen geholfen, Initiativen zu Gunsten der Seniorenarbeit unterstützt und somit ein Verbandszweck des BRH erfüllt werden.

Und da sind die BRH Touren, auf Wünsche der Senioren ausgerichtet und für ältere Menschen regelmäßig finanzierbar. Erlebnisse rund um die Veranstaltungen „Urlaub ohne Koffer“ verdichten Ereignisse in der Gemeinschaft für die Teilnehmer immer wieder zu einem wunderbaren Lebensgefühl. Corona machte hier aber fast alle Vorhaben zu einem echten Debakel, interessante Ziele wie Besuch von Holiday on Ice,  Starlight Express, oder auch ein Trip zum Gasometer Oberhausen mussten storniert werden.

 

(Foto - Tourleitung Hartmut Behrendt (mi) – hier mit Vorstand Günter Dahlem, Stephanie Behrendt und Karin Olschewski (von li) – berichtete über den erfolgreichen Senioren-Beuch in Amsterdam.)

 

Das aktuelle Treffen befasste sich aber auch mit gegenwärtigen Sachthemen, die einfach wegen der Bedeutung für ältere Menschen nicht mit Corona und Hochwasserkatastrophe überfrachtet werden durften. Da ging es um das Thema Sicherheit, Mobilität, eigenes Zuhause bei gesteigerten Energiekosten und die Gesundheitsvorsorge. Die Sorge um die zukünftige Versorgung sowohl für Rentner als auch für Versorgungsberechtigten prägte die Diskussion. Mit der Landtagswahl am 15. Mai im Auge und der Befürchtung ‘Ältere Menschen drohen unter die Räder zu kommen‘ startete der BRH eine Initiative. Sie wird sich in den nächsten Tagen verstärkt mit der Frage ‘Will man wirklich den älteren Menschen für 2022 Bescheidenheit verordnen?‘ kritisch beschäftigen. (www.brh-euskirchen.de)

Abfuhrkalender 2022 in Euskirchen

Der Seniorenverband BRH Euskirchen informiert:

Neuer Abfuhrkalender 2022 in Euskirchen: Was ist zu tun?

(Euskirchen) Die Stadt Euskirchen hat den Abfuhrkalender zum Thema „Müll“ für 2022 gestaltet, dazu ist auf besondere Wünsche der älteren Menschen einzugehen. Deshalb nimmt sich der Seniorenverband BRH dieses Themas an, auch deshalb, weil im Rahmen seiner eigenen Umfrage um die 80 v.H. der älteren Menschen bekundet haben, weiter in dem eigengenutzten Wohnhaus leben zu wollen. Ein weiteres Ergebnis war, dass fast jedes fünfte Mitglied im Alter inzwischen alleine lebt. In diesem Alltag gibt es dann besondere Erfordernisse, das betrifft auch die Problematik der Mülltonnen. Es finden sich da sicherlich einige Möglichkeiten, die gerade den älteren Menschen die Erledigung etwas erleichtert.

Es gibt weiterhin die Restmülltonnen (schwarz), die in drei Größen ab 80 L angeboten und alle 14 Tage geleert werden. Hier gibt es für ältere alleinstehende Menschen, die mit Hauptwohnsitz in einem eigengenutzten Wohnhaus leben, die Möglichkeit, eine sogenannte „Einzelpersonenveranlagung“ zu beantragen. Das wird die Gebühr ermäßigen. Wie immer ist zu diesem Thema ein Antrag an die Stadt erforderlich.

Bei der Biotonne gibt es keine Veränderung, auch die wird in drei Größen angeboten und wird alle 14 Tage (bis April) geleert, ab Mitte April wird dann der Leerungsintervall bis An fang November auf wöchentlich umgestellt. Auf die Biotonne könnte man verzichten, wenn man nachweisen kann, dass man den Biomüll kompostiert. Das wird gerade für ältere Menschen, wenn es hier keine Nachbarschaftshilfe gibt, beschwerlich sein.

Weiterhin gibt es die 240 L gelbe Tonne, zuständig für Einweg-Verpackungen aus Kunststoff, Getränkekartons, Weißblech und Aluminium, leider nur in dieser Größe im Angebot. Auf diese Tonne kann verzichtet werden. Allerdings ist der Antrag dann an das Entsorgungsunternehmen Schönmackers zu richten. Dieser Antrag könnte damit begründet werden, dass zu wenig Kunststoff anfällt und man in der Lage ist, diesen anders zu entsorgen, z.B. wegen der äußerst geringen Menge über die Restmülltonne.

Zusätzlich gibt es die 240 L blaue Tonne, zuständig für Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton, Druckerzeugnisse sowie alle üblichen Papierformen wie Schreibpapier. Leider auch nur in dieser Größe erhältlich. Man kann auf diese verzichten, wenn man das Papier über die städtischen Altpapiercontainer auf dem Containerplatz Nähe Stadtbetrieb Technische Dienste in Euskirchen, Von-Siemens-Straße 17, entsorgt. Hierzu ist ein Antrag erforderlich. Vereinssammlungen für Altpapier durch die Kirche, Vereine oder Pfadfinder gibt es leider nicht mehr.

Daneben gibt es noch Restmüll- oder Bioabfallsäcke, mit einem Fassungsvermögen von 70 L, aber im Vergleich mit 3,50 € bzw 2,00 € sehr teuer. Der Seniorenverband BRH regt an, sich im Bürgerbüro der Kreisstadt, Baumstraße. 2 oder an der ‚Infothek’ in der Stadtverwaltung, Kölner Straße 75, zu informieren. Übrigens: Diese zugelassenen Säcke werden ausschließlich bei der Leerung der Restmülltonne oder Biomülltonne mitgenommen.

Gerade ältere Menschen führen immer wieder Klage darüber, dass die große 240 L Tonnen sehr schwer sind. So war die alte Gelb/Blaue Tonne schon im leeren Zustand sehr schwer, gefüllt von älteren Menschen kaum in den Rollzustand zu kippen. Eine Abhilfe: Es gibt die Regelung in der Nachbarschaft eine Abfallgemeinschaft zu gründen. Dann könnten sich zwei Nachbarn die erforderlichen Tonnen teilen. Eine solche Entsorgungsgemeinschaft können zwei benachbarte Wohngrundstücke eingehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, für die Bewegung der gefüllten Tonnen die eigene Haushaltshilfe einzusetzen, möglicherweise auch ehrenamtliche Schülerhilfe gegen eine geringe Entschädigung (Taschengeld) zu bemühen. Kleinere Tonnen sind zurzeit nicht vorgesehen, der BRH wird diese Erweiterung noch einmal anstoßen. Hin und wieder fehlt auch der notwendige Abstellplatz für eine weitere Tonne. Die Stadt kann dazu keine Lösung anbieten. Das gilt auch für eine notwendige Erweiterung der Unterstellmöglichkeiten: Zuschüsse sind dafür nicht vorgesehen.

Der neue Abfuhrkalender hat auch weitere wichtige allgemeine Informationen, z.B. für Sondermüll und Annahme von Elektrogeräten. Wichtig: Es gibt auch eine Verschenkbörse „Alt, aber brauchbar“. Hier kann man echte Freude verschenken. Und noch eine Änderung: Elektrokleingeräte und Elektronikkleingeräte mit einer Kantenlänge nicht größer als 25 cm können auch ohne Neukauf eines Gerätes und ohne Kassenbon im Handel und ab 1.1.22 in Supermärkten und Discountern abgegeben werden. Hier empfiehlt der BRH aber, sich vorher zu informieren. Noch weitere Fragen: Der Seniorenverband BRH in Euskirchen hilft unter 02251 80621, auch zu den Fragen, die andere Kommunen betreffen. Und noch der wichtige Hinweis: Natürlich besteht schon die Möglichkeit, beim Einkauf Müll zu sparen oder direkt auch vor Ort zu entsorgen! (www.brh-euskirchen.de)



 

Voller Humor...

... und ganz schön weise

(Köln/Euskirchen) 96 Jahre jung, voller Humor und ganz schön weise! So fällen die Rheinländer ein Urteil über einen Kölner, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes gehört. Und dieser authentische Vertreter der Domstadt gestaltete kürzlich im bekannten „Gaffel am Dom“ mit vielen Freunden seinen 96. Geburtstag (Anm.: Der 95. musste wegen Corona ausfallen!). Die Rede ist von der

Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus, auch ein Freund des BRH.

Die Kölner-Sängerlegende Ludwig Sebus ist seit vielen Jahren ein Freund des BRH NRW. (s. Foto)

Auf seinem Feiertag gab der Karnevalist der 1. Garde seinen Geburtstagsgästen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Es gab noch keine bessere Zeit, als heute zu leben.“ Zahlreiche Freunde und bekannte Weggefährten hatten sich im Schatten des Kölner Doms zur Gratulation getroffen. Musste die Geburtstagssause zum 95. noch wegen der Pandemie „pausieren“, „genossen“ jetzt die Teilnehmer der Feier den Menschen Ludwig Sebus, der sich in bester gesundheitlicher Verfassung unter sein Volk mischte. Zu den Gratulanten gehörten bekannte Gesichter in NRW, wie etwa Hans Süper vom Colonia Duett. Lotti Krekel, Rednerlegende Gerd Brück, Sänger der Bläck Fööss und Brings sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der Seniorenverband BRH war auch dazu eingeladen, nicht ohne Grund: Gehört der Jubilar doch seit vielen Jahren zu den BHR Fans und ist Stammgast bei vielen BRH-Veranstaltungen. In Köln vertrat den BRH neben dem Ehren-Vorsitzenden Hans Burggraf auch das ‚echte Kölsche Mädchen‘ und BHR-Mitglied Uschi Küpper.

 

 

BRH-Mitglied Uschi Küpper gehörte zu den Geburtstagsgästen, überbrachte Grüße der Senioren und nutzte dabei die Gelegenheit zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit dem Jubilar.... (s. Foto)

Die nutzte natürlich das Treffen zum humoristischen Plausch „op kölsch“ mit Ludwig Sebus. Und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper nicht aus. Süper ist bundesweit bekannt, er trat mit seiner „Flitsch“ (Anm.: Kölsche Bezeichnung für eine Mandoline) immer gemeinsam mit Hans Zimmermann, später Werner Keppel (Anm.: „Datt Ei!“) im vielen TV-Beiträgen als Colonia Duett auf.(www.brh-euskirchen.de)

 

 

 

……und ließ dabei auch ein Schwätzchen mit dem bekannten Hans Süper vom Colonia Duett nicht aus. (s. Foto)

Ehrenamtliche Mitstreiter

Ehrenamtliche Mitstreiter zu bekommen gestaltet sich immer schwieriger

(Euskirchen) Nach Bürgermeister Sacha Reichelt im August bekam der Seniorenverband BRH Euskirchen auf seiner letzten öffentlichen Vorstandssitzung Besuch von der SPD Stadtverordneten Helga Ebert. Dies nutzten die Versammlungsteilnehmer zu einem intensiven Informationsaustausch, insbesondere konnte die Ratsfrau berichten, welche Erfahrungen die Kommunalpolitik beim notwendigen Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe – die den Kreis Euskirchen schwer getroffen hat - beachten werde. Sie ging auch auf Anfrage kurz auf die weitere Nutzung des weitgehend durch die Flut zerstörten Bürgerhauses „Cityforum“ ein und bestätigte, dass dazu noch nichts entschieden sei.

Besprochen wurde ferner ein Problem, das fast alle Verbände und Vereine getroffen hat: Ehrenamtliche Mitstreiter zu bekommen gestaltet sich immer schwieriger. Auch beim BRH  Euskirchen finden Altgediente keine Nachfolger, kaum ein Senior will eine Verpflichtung eingehen. Aber genau davon lebt auch der Seniorenverband, das gilt übrigens auch landesweit. Die BRH-ler waren sich einig:  Es muss gelingen, dass ältere Menschen wieder verstärkt Verantwortung übernehmen, Zeit investieren. Der mahnende Ruf war deutlich: Wenn hier kein Umdenken einsetzt, werden auf Dauer nur die Gemeinschaften mit bezahlten Kräften überleben. Wie es nun weitergeht und wie es gelingt, Ehrenämter im BRH zu besetzen, soll nun auf einem weiteren Treffen Anfang Oktober erörtert werden. Keine leichte Aufgabe, wenn die Befürchtung zutrifft: „Das Problem ist offensichtlich ein spürbar zunehmender Egoismus in der Gesellschaft!“

 

Foto: Es gab auf der BRH-Tagung viele ernste Themen, dennoch blieb Zeit für einen Lacher, wie der Teilblick in den Vorstand belegt: Manfred Harth, Georg Brölingen, Leni Schoemer und Gerd Weinand (vonli).

Beschlossen wurde, dass das Veranstaltungsprogramm des BRH „Urlaub ohne Koffer“  möglichst bald wieder aufgenommen werden soll. Dazu wurden etliche interessante Ziele für Tagesveranstaltungen ins Auge gefasst.

„Alle schauen weg! Keiner interessiert sich für den anderen!“ Wie wenig das stimmt hat ein BRH-Vertreter in der Flut-Katastrophe bewiesen. So war beeindruckend der Bericht des Tourenleiters Hartmut Behrendt, dem es am ersten Morgen der Flutkatastrophe gelang, allein mit Manneskraft ein Auto aus einer mit Wasser vollgelaufenen Eisenbahnunterführung auf festen Boden zu ziehen. Und erst dann bemerkte, dass damit ein in dem Fahrzeug noch in Schockstarre sitzender älterer Fahrer gerettet werden konnte.

Ein weiteres erfreuliches Ergebnis dieser Vorstandsitzung mit allgemeinen unterschiedlichen Berichten aus vielen Bereichen brachte der gegenseitige Austausch in Präsenzform. Einhellige Meinung: Endlich sieht man sich wieder, spricht miteinander, kann sich in die Augen sehen…………(www.brh-euskirchen.de)


 

Informationsbesuch

Zur Information klopfte Bürgermeister Sacha Reichelt beim Seniorenverband BRH an

Euskirchen. Ein interessantes und informatives Gespräch führte Euskirchens neuer Bürgermeister Sacha Reichelt mit dem Vorstand des Seniorenverband BRH Euskirchen über die ehrenamtliche Arbeit des Verbandes. Fast drei Stunden Zeit nahm sich Euskirchens 1. Bürger, um die Bemühungen des Schutzwalls gegen alle Versuche, die Generation der älteren Menschen zu benachteiligen, kennenzulernen.

Der BRH-Vorstand führte mit einer kurzen Präsentation seiner Bemühungen durch die vielfältigen Aktivitäten des Verbandes, erwähnte insbesondere den ehrenamtlichen Einsatz. So hörte Bürgermeister Reichelt nicht nur etwas über die gelungenen Aktivitäten „Urlaub ohne Koffer“, die regelmäßig ältere Menschen in großer Zahl zusammenbringt, sondern erfuhr auch etwas über das vom BRH für ältere Menschen eingerichteten Sorgentelefon, das BRH-Bildungswerk und die verschiedenen Aktionen, wie die Aufrufe an die Älteren „Mischen Sie sich ein!“.

Sacha Reichelt hatte auch bei dem Gesprächsaustausch ein offenes Ohr für Sorgen und Wünsche der Ehrenamtler im BRH. Da war zum Beispiel der Hinweis zu geplanten Verkehrsberuhigungen im Stadtbereich, zum Beispiel notwendiger Kreisel an dem Gefahrenschwerpunkt Ecke Münstereifeler Straße/Billiger Straße und die Bekanntgabe des Umfrageergebnisses bei älteren Menschen mit dem Ergebnis: „Der privateigene PKW ist für den Einkauf das beliebteste Fahrzeug!“ Zudem die Ansage zur Sorge um das Funkloch im Wandergebiet um die Steinbach Talsperre und die Bitte, die Fahrkarte für den innerstädtischen Busverkehr „Sechzig plus“ nicht auf 12 Monate, sondern auch für eine  monatliche Nutzung einzurichten. Der BRH konnte dazu berichten, dass viele ältere Menschen ihr Fahrzeug im Winter stehen lassen, die „Sechzig plus“ dann aber nicht kostengünstig nutzen können, weil nur jährlich eingerichtet. Die Anregungen sollen nun aktuell in der Verwaltung geprüft werden.

Es gab auch Lob für den Bürgermeister. Zum Beispiel zur Art und Weise, wie die Stadt unter Beteiligung der Bürgermeinung es unternimmt, die Bahnhofstraße wieder zur wichtigen beruhigten Einkaufsmeile umzufunktionieren. Im Übrigen ging aus dem Gespräch auch die Anregung hervor, ob man die beliebte und eingestellte BRH-Reihe „Talk im Annaturm“ wieder aktivieren sollte. Betont wurde zudem die gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit Dienststellen der Verwaltung.

Der in einer entspannten und fast fröhlichen Atmosphäre stattfindende informative Austausch war für den BRH Vorstand ein positives Signal für eine zukünftige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister. Es wurde zudem mit der Zustimmung des Bürgermeisters vereinbart, Themen des Seniorenverbandes in weiteren Gesprächen zu verfolgen und zu vertiefen.

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